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Stralsund Neues Wohngebiet soll Kleingärtner verdrängen
Vorpommern Stralsund Neues Wohngebiet soll Kleingärtner verdrängen
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06:56 21.04.2017
Viele Kleingärtner des Vereins „Erholung und Frieden Stralsund“ fürchten um ihre Parzellen. Etliche Gärten sollen für Wohnhäuser weichen. Ingo Bars (63, v.l.), Hans Krämer (59) und Horst Kania (79) wollen sich das nicht einfach gefallen lassen. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Etliche Kleingärtner an der Parower Chaussee in Stralsund fürchten um ihre Parzellen, die sie jahrelang gehegt und gepflegt haben. In der Sparte „Erholung und Frieden Stralsund“ sollen etwa 30 bis 40 Gärten platt gemacht werden, um Platz für neue Wohnhäuser zu schaffen. Bebaut werden soll nach Angaben der Stadtverwaltung eine Fläche östlich von Prohner Straße und Parower Chaussee, die früher von der Entsorgungs GmbH genutzt wurde. 

Ingo Bars gehört zu den Gartenfreunden, die ihre Laube abgeben sollen - es wäre für den 63-Jährigen bereits das dritte Mal. 1981 wurde auf seinen Beeten das Heizwerk Franken errichtet. Seit 2009 verläuft der Ostseeradweg an der Schwedenschanze dort, wo vorher seine Blumen blühten. „Eigentlich sollte der dritte Garten nun der Altersruhesitz für mich und meine Frau werden. Dieser Traum ist nun geplatzt“, sagt er.

Alexander Müller

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