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Nord Stream 2: Amt verlangt Druckprüfung

Stralsund Nord Stream 2: Amt verlangt Druckprüfung

Gestern startete der fünftägige Erörterungsmarathon zur umstrittenen deutsch-russischen Gas-Pipeline

Stralsund. Das deutsche Genehmigungsverfahren für den Bau der umstrittenen Erdgaspipeline Nord Stream 2 ist gestern in eine weitere Runde gegangen. Eineinhalb Monate nach Ende der Einwendefrist startete in Stralsund hinter verschlossenen Türen der fünftägige Erörterungsmarathon mit zunächst rund 120 Teilnehmern.

Thomas Triller, Leiter des für die Genehmigung in den Küstengewässern zuständigen Bergamtes, betonte, dass man sich nicht durch den ambitionierten Zeitplan der Gazprom-Tochter Nord Stream 2 beeindrucken lasse. Man werde solide alle Kritikpunkte abarbeiten und bewerten, sagte Triller.

Das Unternehmen will bereits 2018 mit dem Bau der 1200 Kilometer langen Ostseepipeline beginnen, durch die jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter russisches Erdgas nach Deutschland transportiert werden können. Die Trasse verläuft weitgehend parallel zur ersten Nord-Stream-Trasse, die 2011 in Betrieb ging. Der Bau von Nord Stream 2 stößt im Baltikum und in Polen politisch auf großen Widerstand. Dem Bergamt Stralsund und dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als deutsche Genehmigungsbehörden liegen mehr als 200 Stellungnahmen und Einwendungen vor. Die Anhörungen sind nicht öffentlich.

Der erste Anhörungstag startete mit den Einwendungen von Umweltverbänden und den Stellungnahmen der Ämter und Behörden. Nach Angaben des Energieministeriums forderte das Umweltbundesamt, in der Genehmigung für Nord Stream 2 den Rückbau und die sachgerechte Entsorgung festzuschreiben. Nord Stream 2 habe darauf verwiesen, dass es dafür keine rechtliche Grundlage gebe. Ebenso forderte das Umweltbundesamt eine Wasserdruckprüfung der Leitung zur Prüfung der Dichtheit. Erörtert wurden auch Fragen des Vogelschutzes in der Ostsee und des Korrosionsschutzes der Pipeline.

OZ

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