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Oscar ist Stralsunds Silvester-Baby!

Stralsund Oscar ist Stralsunds Silvester-Baby!

Für die Familie war das eine große Überraschung – denn eigentlich war alles ganz anders geplant.

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Birgit Busch, die leitende Hebamme im Stralsunder Kreißsaal, ist es gewohnt, an Feiertagen zu arbeiten.

Stralsund. Schöner kann man wohl kaum ins neue Jahr starten: Die Stralsunder Jette Ohlrich und Ronny Schulz konnten die Silvesternacht mit ihrem gerade erst geborenen Oscar (53 Zentimeter, 3885 Gramm) verbringen. Der Kleine kam am Nachmittag des 31. Dezember zur Welt und gehört damit zu den letzten Babys der Hansestadt, die 2017 geboren wurden. Oscar schien sich diesen Tag extra ausgesucht zu haben – denn sein offizieller Geburtstermin war eigentlich erst zwei Wochen später angesetzt.

OZ-Bild

Für die Familie war das eine große Überraschung – denn eigentlich war alles ganz anders geplant.

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Die junge Familie stand in der Nacht am Fenster des Kreißsaales im Helios Hanseklinikum und genoss das Feuerwerk über der Stadt. „Es ist wie ein Wunder für uns. Ein altes Jahr verabschiedet sich und gleichzeitig beginnt etwas ganz Neues“, schwärmt die 34-jährige Mama. Besonders freut sich Jette Ohlrich, dass ihr Sohn künftig jedes Jahr einen ganz besonderen Geburtstag feiern kann. „Es wird immer eine Party mit Feuerwerk geben. Und die Familie ist auch immer da“, sagt sie.

Oscar ist ihr zweites Kind, sie hat bereits eine achtjährige Tochter. In ein paar Tagen geht es nach Hause. Dann will die Familie ihr neues Mitglied erstmal richtig kennenlernen. Jette Ohlrich will ein Jahr lang in Elternzeit gehen, bevor sie in ihrem Job als Heilerziehern in einem Kindergarten weitermacht.

Für die Hebammen im Hanseklinikum sind die Tage um Weihnachten und Silvester eine schöne und anstrengende Zeit zugleich. Wenn andere feiern, müssen sie arbeiten – und zwar jedes Jahr. Dass eine Mitarbeiterin an beiden Ereignissen frei habe, komme so gut wie nie vor, sagt die leitende Hebamme Birgit Busch. „Ich bin seit 1986 Hebamme und kenne es nicht anders. Der Job ist eine Berufung.

Dafür muss man geschaffen sein“, sagt die 51-Jährige.

Den Frauen wird die Silvesternacht so schön wie möglich gemacht. Überall auf der Station hängen dann Luftballons, die Schwestern haben Girlanden um den Hals. „Es herrscht dann eine sehr harmonische Atmosphäre. Die Frauen sollen sich wohlfühlen“, sagt Birgit Busch.

Obwohl die erfahrene Hebamme in ihrem Leben bei weit mehr als 2500 Geburten geholfen hat, gab es noch nicht ein einziges Baby, das zu Silvester genau um null Uhr das Licht der Welt erblickte – immer war der entscheidende Moment ein paar Minuten davor oder danach. „Das kann man nicht planen. Und am Ende ist es auch nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass alles gut über die Bühne geht und Mutter und Kind gesund sind“, sagt Birgit Busch.

Alexander Müller

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