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Stralsund Päckchen packen für Tschernobyl
Vorpommern Stralsund Päckchen packen für Tschernobyl
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00:00 02.12.2017
Viele Helfer packten bei der Altenpleener Spenden-Premiere im letzten Jahr mit an. So konnten die über 60 Pakete für Tschernobyl mit der Hand-zu-Hand-Kette auf den Weg gebracht werden. Quelle: Fotos: Privat

Altenpleen. Überwältigt waren alle Beteiligten von der Spendenaktion-Premiere im letzten Jahr. Über 60 Pakete für Familien in Tschernobyl haben die Altenpleener zusammengepackt.

Jens Räbiger vom Kultur- und Sportverein begleitet die Spendenaktion seit zwei Jahren. Der 46-Jährige arbeitet beim Jugendhaus Storchennest.

„Und diese Zahl wollen wir gern überbieten“, sagt Jens Räbiger vom Altenpleener Kultur- und Sportverein und hofft wieder auf rege Beteiligung.

Die Tschernobylhilfe gibt es seit über zwei Jahrzehnten. Immer wieder schafft es der Verein um Regina Deutscher, den Menschen in der strahlengeschädigten Region um Tschernobyl Hilfe zu schicken.

So geht nach dem Weihnachtsfest jedes Jahr ein Transport mit Spenden auf die Reise. Alljährlich im Sommer kommt eine große Kindergruppe aus Weißrussland und verbringt hier unter Regie des Tschernobyl-Vereins die Ferien.

Und genau bei dieser Gelegenheit hatten die Altenpleener Kontakt dorthin geknüpft. Der Storchennest-Verein, bei dem Jens Räbiger als Kraftfahrer arbeitet, gehört zu den Sponsoren, die ein Fahrzeug für die Ferienkinder zur Verfügung stellten. „Da ist man natürlich emotional gleich angesprochen. Wir haben uns gedacht, wir Altenpleener unterstützen die Hilfsaktion“, sagt Jens Räbiger.

Los ging’s letztes Jahr vor Weihnachten mit der ersten Spendensammlung. Im Sommer sorgten Kultur- und Sportverein aus Altenpleen und Prohner Feuerwehr dafür, dass die Kinder aus Weißrussland einen wunderschönen Nachmittag bei Sport und Spiel verbringen konnten. „Nach diesen Tagen sieht man erst, wie gut es uns geht und wie dankbar die Kinder für die kleinsten Kleinigkeiten sind“, meint der 46-Jährige. Und deshalb geht es jetzt in die zweite Päckchenrunde.

Dringend benötigt werden Hygieneartikel, Bettwäsche, kleine und große Decken, Schuhe für Groß und Klein, Spielsachen, Kuscheltiere, Süßigkeiten sowie Kleidung in allen Größen.

„Um unsere Arbeit zu erleichtern, bitten wir darum, ein paar Dinge zu beachten: Sortieren Sie die Spenden bitte. Ob Drogerieartikel oder Spielzeug – alles muss extra in einen Karton. Lebensmittel sollten mindestens bis März 2018 haltbar sein“, erklärt Jens Räbiger und bittet noch darum, nur solche Spenden einzupacken, die sauber und funktionstüchtig sind. „Es sollten nur Sachen sein, die Sie selbst noch tragen oder damit spielen würden...“

Wie im letzten Jahr werden die Spenden direkt in Altenpleen gesammelt, bevor sie per Laster nach Stralsund ins Lager gebracht werden. 2016 sorgten hier die Feuerwehrleute aus Prohn und Altenpleen für das eifrige Beladen. Von Stralsund aus wird am 30. Dezember der große Spendentransport auf Reisen gehen. „Regina Deutscher und ihre Helfer bringen die Sachen selbst nach Weißrussland und sorgen dort für eine gerechte Verteilung“, so Jens Räbiger.

Doch bis es soweit ist, sind erst einmal die Altenpleener (und auch Nachbargemeinden) gefragt. Ihre Spenden werden in diesem Jahr am 6., 7. und 8. Dezember, jeweils von 17 bis 19 Uhr, im Mehrgenerationenhaus in Altenpleen, Stralsunder Straße 27 (gleich neben der Schule), entgegengenommen. „Wir sortieren die Sachen dann noch mal, kontrollieren alles und packen die Kartons reisefertig“, sagt der KSV-Mann.

Am 11. Dezember werden die gesammelten Pakete ins Lager nach Stralsund gebracht. Auch dafür werden noch helfende Hände gesucht.

Ines Sommer

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