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Patientenakademie zur Vorsorgevollmacht

Stralsund Patientenakademie zur Vorsorgevollmacht

Jurist Kai Brühne von der Helios-Unternehmensgruppe gibt wichtige Tipps und Informationen

Stralsund. Alter, Unfall, schwere Krankheit – jeder kann in die Lage kommen, nicht mehr selbst über sein Leben bestimmen zu können. Wer bereits in gesunden Tagen seine Angelegenheiten regelt, kann später – auch bei Alter und Krankheit – selbstbestimmt leben.

Doch welche Möglichkeiten der Vorsorge gibt es? Was ist eine Vorsorgevollmacht und in welchen Situationen benötigt man diese? Was gilt es bei einer Patientenverfügung zu beachten? Diese und weitere Fragen beantwortet Kai Brühne, Leiter der Rechtsabteilung der Helios Region Nord, im Rahmen der Patientenakademie am 17. August. Eine Vorsorgevollmacht halten die meisten Menschen zwar prinzipiell für sinnvoll, eilig haben sie es damit jedoch nicht. Schließlich fühlen sie sich noch relativ fit und erwarten keine rasante Verschlechterung. Aber Unfälle passieren in der Regel ohne Ankündigung.

„Dass in einer Notsituation automatisch die Verantwortung an die Angehörigen geht, ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube“, erklärt Brühne. „Ohne Vollmacht sind selbst Ehepartner nicht berechtigt, sich gegenseitig zu vertreten.“ Um in einem solchen Fall die gerichtliche Bestellung eines Betreuers zu vermeiden, gilt es, frühzeitig vorzusorgen.

Während eine Vorsorgevollmacht eine Person ermächtigt, den Patienten in bestimmten Angelegenheiten zu vertreten, bestimmt die Patientenverfügung, was der Bevollmächtigte im Fall der Entscheidungsunfähigkeit des Patienten anordnen soll. „In der Patientenverfügung entscheiden Patienten, ob und wie sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten und welche medizinischen Maßnahmen sie für sich ablehnen“, sagt Brühne. Durch diese Festlegung erleichtert sie auch den Angehörigen die Entscheidung, die diese sonst selbst verantworten müssten.

Wann es sinnvoll ist, eine Patientenverfügung zu verfassen und was in eine Patientenverfügung gehört, sind nur zwei der vielen Fragen, die der Jurist in seinem Vortrag beantwortet. Im Anschluss können die Zuhörer Fragen stellen.

Patientenakademie: 17. August, 18 Uhr, in der Caféteria im Krankenhaus am Sund. Der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Plätze ist auf 199 begrenzt.

OZ

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