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Stralsund Platz eins für nicht rutschende Schienbeinschoner
Vorpommern Stralsund Platz eins für nicht rutschende Schienbeinschoner
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00:00 31.07.2018
Wirtschaftsingenieur Hannes Mirow von der Hochschule Stralsund überzeugte im Ideenwettbewerb auf Landesebene in der Kategorie „Forschung und Absolventen“ mit seinem rutschfreien und superleichten Schienbeinschoner „Carboskin“, dessen Geheimnis in der revolutionären Passform liegt. Quelle: Foto: Host
Stralsund/Wismar

Hannes Mirow hat noch einen draufgesetzt. Der Absolvent der Hochschule Stralsund (HOST) hat beim Contest „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV“ in Wismar einen ersten Platz für das Team vom Sund abgeräumt. Den zweiten Platz in der Kategorie „Studierende“ belegten die Stralsunder Studenten Tim Stoye und Paul Netzel.

„Für mich hat es sich zunächst gar nicht so angefühlt, dass ich in meiner Wettbewerbsklasse ,Forschende und Absolventen’ den ersten Preis zugesprochen bekommen würde“, sagt Hannes Mirow. Beim Ideenwettbewerb der HOST war er für seine Geschäftsidee mit dem zweiten Platz und dem Preis des Stralsunder Mittelstandsvereins bewertet worden.

Der 30-Jährige begründet seine anfänglichen Zweifel aber auch mit der Konkurrenz aus den Hochschulen des Landes und der hochkarätigen Besetzung der Wettbewerbs-Jury in Wismar. Diese bestand aus hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Darunter Dr. Hanno Hagemann, geschäftsführender Gesellschafter der DS Produkte GmbH, der gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Ralf Dümmel, bekannt aus dem TV-Format „Höhle der Löwen“, in aussichtsreiche Start-Ups investiert.

„Da kamen Fragen mitunter noch einen Zacken schärfer als beim Ideenwettbewerb in Stralsund“, so Mirows Gefühl während der zehn Minuten, in denen er vor den Juroren sein Projekt vorstellen konnte.

Ein superleichter Schienbeinschützer für Fußballer, der im Einsatz ohne Riemchen und Klettbänder hält und dennoch nicht verrutscht, hat durchaus gute Marktchancen. Davon ist nicht nur Hannes Mirow überzeugt. Da gingen auch die Experten der Wettbewerbs-Jury mit.

Das Geheimnis hinter der Idee: Der Schienbeinschützer wird für jeden Sportler passgenau angefertigt. „Wir haben tatsächlich beim Fußballspielen darüber nachgedacht, ob es nicht etwas besseres geben könne als ständig rutschende Schienbeinschoner“, sagt Mirow. Der Wirtschaftsingenieur hat Erfahrung mit passgenauen Sachen. Hatte er sich doch vor fünf Jahren nach dem Studium bereits mit eigener Firma selbstständig gemacht. Die erste Geschäftsidee – maßgefertigte Fahrradhelme aus Carbon – entwickelte sich schnell zum Renner.

Obwohl die Materie beim Schienbeinschützer ähnlich ist, grübelte Mirow fast drei Jahre an deren tragfähiger Umsetzung. Für seine Firma soll diese Idee jetzt ein weiteres Standbein werden. Der Jungunternehmer ist überzeugt davon, dass Wettbewerbe wie dieser dazu anregen, sich mit eigenen Ideen eine Existenz zu gründen: „Mir ging es dabei gar nicht so sehr um eine Gewinn. Schon der intensive Erfahrungsaustausch in der Vorbereitung und während des Wettbewerbs vermittelt viele Anregungen, die sich auch für den eigenen Weg nutzen lassen.“

Der landesweite „Inspired“-Ideenwettbewerb ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Rostock und Greifswald sowie der Hochschulen Neubrandenburg, Stralsund, Wismar und der Hochschule des Mittelstands Rostock/Schwerin. Ziel ist es, potenzielle Gründer zu motivieren und frühzeitig bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Jörg Mattern

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