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Poesie in Farbe im Museum

Stralsund Poesie in Farbe im Museum

Zur Vernissage einer kleinen Sonderausstellung über den deutsch-russischen Maler Alexander Neroslow wird am Donnerstag um 18 Uhr in das Stralsund Museum in die Kleine ...

Stralsund. Zur Vernissage einer kleinen Sonderausstellung über den deutsch-russischen Maler Alexander Neroslow wird am Donnerstag um 18 Uhr in das Stralsund Museum in die Kleine Galerie im Katharinenkloster eingeladen.

Neroslow erblickte 1891 als Kind einer wohlhabenden Familie in St. Petersburg das Licht der Welt. Seine Eltern ermöglichten ihm, trotz weiterer acht Geschwister, den Besuch des Gymnasiums und danach eine selbstbestimmte Entwicklung. Neroslow begann, gerade 20 geworden, ein Studium an der Technischen Hochschule Dresden, im Bereich der Architektur. Früh machte der vielseitig interessierte junge Mann die Bekanntschaft mit Künstlern wie Hans Grundig und Otto Dix sowie mit dem brasilianischen Maler Lasar Segall.

Gemeinsam mit seiner Frau engagierte er sich aktiv im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Als Mitglieder einer illegalen Widerstandsgruppe wurden beide 1941 in Dresden verhaftet und in einem Schauprozess vom Volksgericht Berlin zu lebenslanger Haft verurteilt. Ein Großteil seines künstlerischen Werks war im Februar während des verheerenden Bombenangriffs auf Dresden zerstört worden.

Anfang der 1950er-Jahre besuchte er zum ersten Mal den Darß. Während seines Aufenthalts an der Ostsee entstanden stimmungsvolle Aquarelle von der Landschaft zwischen Bodden und Meer, aber auch Porträts von den Menschen, die hier lebten und arbeiteten.

OZ

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