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AfD fordert Merkels Rücktritt im Wahlkreis der Kanzlerin

Stralsund AfD fordert Merkels Rücktritt im Wahlkreis der Kanzlerin

Begleitet von einer Mahnwache hat die rechtspopulistische Partei in Stralsund 170 Anhänger zu einer Kundgebung versammelt, auf der die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung kritisiert und die Abschaffung des Rundfunkbeitrags gefordert wurde.

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Der stellvertretende Bundessprecher der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, spricht in Stralsund zu Anhängern.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf angegriffen. Gut vier Monate vor der Landtagswahl warf AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm im Wahlkreis Merkels der Landes- und Bundespolitik Versagen auf allen Ebenen vor. Rund 170 Menschen nahmen nach Polizeiangaben am Samstag an der Kundgebung der rechtspopulistischen Partei in Stralsund teil. An einer Mahnwache des DGB Nord beteiligten sich 40 Menschen.

Deutschland erlebe eine grenzenlose Zuwanderung, sagte Holm. Anstatt auf ihr Volk zu hören, begebe sich Merkel lieber in die Abhängigkeit des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. „Wir wollen keine unkontrollierte Massenzuwanderung und wir wollen keine Visafreiheit für 80 Millionen Türken, die eine weitere Immigration durch die Hintertür bedeuten!“ Die Türkei gehöre nicht zu Europa und schon gar nicht in die Europäische Union, so Holm weiter. „Merkel muss weg.“

Als Gastredner forderte AfD-Bundesvize Alexander Gauland einen Ausbau der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland. Er nannte die EU-Sanktionen gegen Russland als Reaktion auf die Annexion der Krim „Irrsinn“, da sie auch in Mecklenburg-Vorpommern Arbeitsplätze vernichten würden.

Zugleich startete der Landesverband eine Volksinitiative zur Abschaffung des Rundfunkbeitrages. Die Partei will 15 000 Unterschriften sammeln, damit sich der Landtag mit dem Thema befassen muss.

dpa/OZ

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