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Bürgermeister wollen in den Landtag

Stralsund/Grimmen/Bergen/Ribnitz-Damgarten Bürgermeister wollen in den Landtag

Hiddenseepartei Achtsame Demokraten will am 4. September zur Landtagswahl antreten. Gemeindechefs aus ganz Mecklenburg-Vorpommern stehen auf der Landesliste.

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Das Rednerpult im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Jens Büttner

Stralsund/Grimmen/Bergen/Ribnitz-Damgarten. Ehrenamtliche Bürgermeister aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen wollen in den Landtag. Unter dem Dach der Hiddenseepartei Achtsame Demokraten treten unter anderem der Hiddenseer Bürgermeister Thomas Gens und der Eixener Bürgermeister André Bonitz zur Landtagswahl am 4. September an. „Wir sitzen an der Basis und bekommen die Probleme der Bürger unmittelbar mit“, erklärt André Bonitz (45).

Den Anstoß habe Britta Brusch-Gamm, parteilose Bürgermeisterin von Crivitz bei Schwerin, gegeben. Weil man aber bei der Landtagswahl nur für eine Partei antreten kann, habe sie recherchiert und sei dabei auf die Hiddenseepartei gestoßen. „Schnell war klar, dass wir das gemeinsam machen wollen“, sagt die 52-jährige Crivitzerin.

„Wir wollen den Wählern eine Alternative zu den etablierten Parteinen geben. Denn die AfD ist keine Alternative. Wenn man nur gegen alles ist, aber keine Lösungen anbietet, bringt es nichts“, sagt Hiddensees Bürgermeister Thomas Gens. Insgesamt 17 Kandidaten befinden sich auf der Landesliste der Partei. Vier Direktkandidaten sollen aufgestellt werden.

Gegründet nach Querelen in der CDU

Gegründet wurde die Partei der Achtsamen Demokraten 2013 nach Querelen innerhalb der Hiddenseer CDU. Zahlreiche CDU-Mitglieder traten aus und gründeten eine neue Partei. Auslöser des Streits war die bekannt gewordene politische Vergangenheit des Hiddenseer Bürgermeisters und damaligen Landtagskandidaten Thomas Gens. Dieser hatte sich zuvor bei der rechtsextremen DVU engagiert und dies bei seinem Eintritt in die CDU verschwiegen.

Von Niemeyer, Robert

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