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CDU: Teurer Probe-Kreisel wäre Geldverschwendung

Stralsund CDU: Teurer Probe-Kreisel wäre Geldverschwendung

Landtagsabgeordnete von Allwörden hält den jetzt ermittelten Preis für „definitiv zu hoch“. Damit könnte das Vorhaben, auf der Kreuzung zwischen dem Carl-Heydemann-Ring und dem Tribseer Damm, einen Probe-Kreisverkehr einzurichten, gestorben sein.

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Auf dieser Kreuzung in Stralsund soll es nach dem Willen der Bürgerschaft in Zukunft einen Kreisverkehr geben. Die Stadtverwaltung ist dagegen.

Quelle: Alexander Müller

Stralsund. Nachdem bekannt geworden ist, dass ein möglicher Probe-Kreisverkehr auf der Kreuzung zwischen dem Carl-Heydemann-Ring und dem Tribseer Damm doppelt so teuer wird wie geplant, fordert die Stralsunder CDU-Landtagsabgeordnete und Stadtvertreterin Ann Christin von Allwörden eine Überprüfung des Vorhabens.

„Wir müssen jetzt schauen, ob es nicht doch noch einen günstigeren Weg gibt, das Projekt umzusetzen“, sagte von Allwörden auf Anfrage der OSTSEE-ZEITUNG. Andernfalls müsse neu überlegt werden, inwiefern es sinnvoll ist, daran festzuhalten, dort einen Probekreisverkehr einzurichten.Angesichts der bei der Planung aufgetauchten Kostenexplosion von ursprünglich 40 000 Euro auf mindestens 80 000 Euro sprach von Allwörden von „einer Steuergeldverschwendung“. Dieser Preis sei „definitiv zu hoch“.

Der Probekreisverkehr war im Juni von der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft als Kompromiss vorgeschlagen worden, um zu testen, ob ein Kreisverkehr wirklich sinnvoll ist. Die Mehrheit der Fraktionen in der Bürgerschaft ist bislang dafür, dort einen Kreisverkehr einzurichten, während die Stadtverwaltung dafür plädiert, den Verkehr auf dieser Kreuzung weiterhin mit einer Ampel zu regeln, weil die Platzverhältnisse an dieser Stelle sehr begrenzt seien.

Als die CDU-Fraktion daraufhin vorgeschlagen hatte, nur probehalber einen Kreisverkehr einzurichten, war sie von Kosten in Höhe von maximal 40 000 Euro ausgegangen. Eine Ausschreibung hatte dann aber einen Preis von 110 000 Euro ergeben, der in weiteren Verhandlungen auf 80 000 Euro gedrückt werden konnte.

Benjamin Fischer

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