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Caffier: Flüchtlinge helfen MV nicht weiter

Stralsund Caffier: Flüchtlinge helfen MV nicht weiter

Nach Ansicht von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sind Asylsuchende keine Lösung für demografische Probleme. Dafür sei ihr Bildungsniveau zu schlecht. Das sagte er beim Wirtschaftsforum in Stralsund.

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Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), beim Besuch der Flüchtlingsunterkunft in Stern-Buchholz im September 2015.

Quelle: dpa

Stralsund. Klartext-Rede von Innenminister Lorenz Caffier: Der CDU-Politiker hat all jene Menschen verbal abgewatscht, die meinen, der enorme Zuzug von Flüchtlingen der letzten Monate könne dabei helfen, die demografischen Probleme in Deutschland und MV zu lösen. „Wer glaubt, die Flüchtlinge kommen wie gerufen, liegt mit seiner Einschätzung fatal falsch“, sagte Caffier am Donnerstagabend beim Wirtschaftsforum im Rathaus der Hansestadt Stralsund.

„Es ist doch ein himmelweiter Unterschied zwischen einem gut ausgebildeten Spanier, der auf der Suche nach Arbeit nach Deutschland kommt, und einer syrischen Familie aus Aleppo, die sich hier in Sicherheit bringen will“, sagte Caffier. Der durchschnittliche Flüchtling spreche kaum Deutsch, wenig Englisch und wenn er eine Ausbildung hat, sei die kaum mit der in Deutschland vergleichbar. Caffier: „Wenn wir über Flüchtlinge reden, müssen wir uns von der Vorstellung verabschieden, dass hunderttausende Fachkräfte zu uns gekommen sind.“

Der Minister betonte allerdings auch die humanitäre Verpflichtung, Asylsuchende aufzunehmen. „Es ist unsere Pflicht Flüchtlinge aufzunehmen – ohne Wenn und Aber und unabhängig von Abschlüssen.“

Von Alexander Müller

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