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Politik Das Dorfleben wieder in Schwung bringen
Vorpommern Stralsund Politik Das Dorfleben wieder in Schwung bringen
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00:00 22.08.2016

Wenn Maria Quintana Schmidt zwischen Klausdorf, Schmedshagen und Knieper Nord ihre Wahlwerbung in den Briefkasten steckt, bleibt ein Schnack an der Haustür oft nicht aus.

„Ja, mich kennen noch viele von früher“, sagt die linke Landtagskandidatin, die in der Prohner LPG als Ökonomin gearbeitet hat. Bis sie 1999 mit ihrem Mann, dem Anwalt Marc Quintana Schmidt, nach Stralsund zog, hat sie „up’n Dörp“ gelebt. Und dorthin fährt sie auch heute noch zum Sport.

Um so mehr tut es ihr in der Seele weh, dass die Dörfer hinterher hängen, immer mehr abgeschnitten werden. „Man lässt sie allein“, kritisiert die 60-Jährige und will wieder Schwung ins Landleben bringen. Wenn die Busse nur ein- oder zweimal am Tag fahren und Kinder die freie Schulwahl oder Freizeitmöglichkeiten nicht nutzen können, weil die Wege zu weit, die Fahrten zu teuer sind, müsse man das ändern.

„Wir brauchen wieder Jugendclubs. Sport- und Musikschulangebote für Kinder sollten kostenlos sein, denn sie wollen sich ausprobieren“, fordert die Oma von drei Enkeln. „Soziale Ungerechtigkeit ist für mich eine Aufgabe“, sagt die Frau, die als 15-Jährige aus Polen nach Deutschland kam und in ihrer eigenen Biografie schmerzlich erfahren musste, was Benachteiligung bedeutet. „Kinder sollen glücklich aufwachsen“, findet die stellvertretende Bürgerschaftspräsidentin, die auch im Kreistag sitzt. Gegen den Strich geht ihr, dass ein Land wie Deutschland nicht ohne Hartz IV und Kindertafel auskommt. Marlies Walther

OZ

Adolf Gröger ist seit mehr als 30 Jahren bei den Grünen, zehn Jahre davon als Stadtrat in Stendal. Am 4. September kandidiert er im Wahlkreis 25 für den Landtag.

22.08.2016

Seit 2009 engagiert sich Peter Hermstedt als Stadtvertreter in Barth. „Kommunalpolitik ist die schönste Politik, weil man den unmittelbaren Lebensraum der Menschen gestalten kann“, sagt er.

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„Wir haben eine gute wirtschaftliche Entwicklung genommen. Dabei kann die Politik natürlich keine Arbeitsplätze schaffen, aber Rahmenbedingungen dafür.

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