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Drei neue Schutzstreifen für Radfahrer

Stralsund Drei neue Schutzstreifen für Radfahrer

Knieperwall, Feldstraße und Karl-Marx-Straße sollen sicherer werden / Beginn der Arbeiten am 11. oder 12. Mai

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Stephan Bogusch und Kristina Wilcke von der Stadtverwaltung präsentieren die Pläne für den neuen Schutzstreifen am Knieperwall.

Quelle: Foto: Alexander Müller

Stralsund. Im Stadtgebiet der Hansestadt sollen in den nächsten Wochen drei neue sogenannte Schutzstreifen für Radfahrer markiert werden. Los geht es am 11. oder 12. Mai am Knieperwall in der Altstadt. Spätestens zwei Wochen danach sollen die Feldstraße in der Tribseer Vorstadt und die Karl-Marx-Straße folgen, die zwischen Altstadt und Frankenvorstadt verläuft. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf rund 80 000 Euro.

„Wir wollen damit den Radfahrern, die zügig auf der Fahrbahn unterwegs sind, ein zusätzliches Maß an Sicherheit bieten“, sagt Stephan Bogusch, Abteilungsleiter für Straßen und Stadtgrün. Damit folgt die Stadtverwaltung weiterhin dem Konzept, statt auf befestigte, aufwändige Radwege auf ein wachsendes Netz aus Schutzstreifen zu setzen. Erste Erfahrungen damit wurden bereits am Carl-Heydemann-Ring gesammelt. Ein Schutzstreifen ist eine gestrichelte Linie am Fahrbahnrand, die speziell für Radler gedacht ist und von Autofahrern nur zum Ausweichen genutzt werden darf. Während die Markierung in der Feldstraße beidseitig erfolgt, bekommt der Knieperwall nur neben der Stadtmauer einen Streifen. Für zwei Stück davon ist die Straße nicht breit genug. Mit der nun gewählten Lösung sollen zwei Pkw gut aneinander vorbei fahren können, ohne die Markierung zu berühren. Lkw müssen den Streifen allerdings mitnutzen.

In der Karl-Marx-Straße ist die Besonderheit, dass es im Bereich der senkrechten Parkplätze keinen Schutzstreifen geben wird – die Fahrbahn ist an der Stelle nicht breit genug. Die Bürgerschaft hatte die Behörden zwar beauftragt, auch dort eine Markierung zu prüfen. Weil das aber nicht funktioniert, ohne dass Stellplätze verloren gehen, wurde die Idee wieder verworfen.

Wer mit dem Drahtesel unterwegs ist, hat an allen genannten Straßen die Wahl, ob er die Fahrbahn nutzen oder lieber auf dem freigegebenen Gehweg fahren will. Diese Regelung bestand bereits vor der neuen Markierung und gilt auch weiterhin. „Radfahrer haben grundsätzlich das Recht, auf der Straße zu fahren. Man hat manchmal das Gefühl, dass das nicht allen Autofahrern bewusst ist“, sagt Bogusch.

Das ist nur dann anders, wenn es einen komplett ausgebauten Radweg gibt. Das ist aber nur an wenigen Stellen in Stralsund der Fall, beispielsweise abschnittsweise auf dem Grünhufer Bogen und dem Tribseer Damm.

Neben den genannten Maßnahmen können sich Radfahrer übrigens noch in diesem Jahr auf den Ausbau des Ostseeküstenradwegs zwischen Deviner Dorfstraße und der Brandshäger Straße freuen.

Wo Radler fahren dürfen

Grundsätzlich gilt, dass Radfahrer auf der Straße fahren. Radwege müssen nur dann verpflichtend genutzt werden, wenn es durch ein Verkehrszeichen angeordnet wird. Befindet sich am rechten Fahrbahnrand ein Radweg, der nicht durch ein Zeichen gekennzeichnet ist, besteht kein Benutzungsverbot der Straße – Radler haben dann die Wahl. Es kann daher nicht beanstandet werden, wenn sie die Fahrbahn nutzen.

Alexander Müller

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