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Familienausschuss diskutiert über Kinderbeauftragten

Stralsund Familienausschuss diskutiert über Kinderbeauftragten

Derjenige soll sich um nachhaltige Jugend- und Familienpolitik kümmern / Umsetzung funktioniert wohl nur auf ehrenamtlicher Basis

Stralsund. Der Familienausschuss der Hansestadt hat über die Einführung eines Kinderbeauftragten diskutiert. Der Vorschlag dazu kam von der SPD-Fraktion. Angelika Hinrichs, Leiterin der Organisationsabteilung der Stadt, konnte dazu am Dienstagabend noch keine ganz konkreten Auskünfte geben, da „es verschiedene Möglichkeiten gibt, diese Tätigkeit auszugestalten.“

In erster Linie gehe es darum, Kinderinteressen auf kommunaler Ebene zu vertreten und gute Rahmenbedingungen für eine „nachhaltige Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zu schaffen.“

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nur in der Nachbarstadt Greifswald einen Kinderbeauftragten. Der arbeitet ehrenamtlich und bietet eine Sprechstunde in der Woche an. „Das ist auch für uns der wahrscheinlichste Weg: Jemanden ehrenamtlich zu bestellen und das Aufgabengebiet gleichzeitig zu erweitern zum Familien- und Kinderbeauftragten“, sagte Angelika Hinrichs. Sie sagte jedoch gleichzeitig, dass es illusorisch sei, diese Stelle neu zu schaffen. „Das gibt der Finanzhaushalt überhaupt nicht her.“

Anett Kindler von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen regte an, vorhandene Strukturen zu nutzen. „Ich denke dabei an das Lokale Bündnis für Familie.“ Mit dessen vielen Netzwerkpartnern könnte dort eine Lösung gefunden werden.

Ausschussvorsitzende Sabine Ehlert bat darum, in den einzelnen Fraktionen noch einmal Möglichkeiten für das Einberufen eines oder einer Familien- und Kinderbeauftragten zu diskutieren. „Wir sind uns einig darüber, dass wir diese Stelle haben möchten und hoffen auf konstruktive Lösungsvorschläge zur Umsetzung.“

Im Ausschuss ging es außerdem um die Einführung einer separaten Park App. Die wird es jedoch für Stralsund auch in Zukunft nicht geben. Das hatte Steffi Behrendt, Leiterin des Büros für Öffentlichkeitsarbeit, noch einmal bekräftigt. „Auch aus Kostengründen befürworten wir so eine Insel-Lösung nicht“, erklärte Steffi Behrendt. Die Stralsund App für Smartphones, die derzeit überarbeitet wird, beinhalte auch Informationen über Parkmöglichkeiten in der Stadt. Auch auf der Internetseite der Stadt gibt es Hinweise zur Anreise und zu Stellflächen.

Miriam Weber

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