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Politik Gedenken an den Arbeiteraufstand 1953
Vorpommern Stralsund Politik Gedenken an den Arbeiteraufstand 1953
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00:00 18.06.2016
Eine Gedenkstunde zum Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953 fand gestern in Stralsund statt. Quelle: Christian Rödel

Trotzt strömenden Regens versammelte sich gestern Nachmittag neben dem Gedenkstein an den Arbeiteraufstand vor 63 Jahre eine beachtlich große Menschenmenge, um auf dem Stralsunder „Platz des 17. Juni“ die Erinnerung an diesen Tag wach zu halten.

„Es brodelte zu dieser Zeit auch in den drei Nordbezirken DDR“, sagte die Landesbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern für die Stasi-Unterlagen, Anne Drescher, und fügte hinzu, dass viele Bauern im Norden aus Protest die LPG-Betriebe verlassen und Werftler in Warnemünde, Rostock und Stralsund die Arbeit niederlegt hatten. Nach Dreschers Aussage ist die geschichtliche Aufarbeitung dieses Tages sehr weit voran geschritten. So wurden beispielsweise in Leipzig etwa 1500 Schüsse auf Demonstranten abgefeuert. Der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Nitz, der in Stralsund maßgeblich daran mitgewirkt hatte, dass der Gedenkstein zum 17. Juni 1953 in Stralsund aufgestellt wurde, sagte gestern: „Um die Demokratie in Europa nicht zu gefährden, dürfen Fanatismus und Terror weder vom IS noch von extremen rechten oder linken Gruppierungen toleriert werden.“

Christian Rödel

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