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Politik Mysteriöses Robben-Sterben an der Ostseeküste
Vorpommern Stralsund Politik Mysteriöses Robben-Sterben an der Ostseeküste
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06:56 14.06.2016
Kegelrobbe bei Stralsund. Die Zahl der Meeressäuger in der Ostseee nimmt wieder zu. Derzeit beschäftigen aber einge Todesfälle entlang der Ostseeküste die Experten. Quelle: Stefan Sauer
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Stralsund/Kirchdorf/Sassnitz

Eine mysteriöse Serie von Todesfällen bei Kegelrobben in der Ostsee vor MV beschäftigt derzeit Meeresbiologen. Etwa ein Dutzend toter Tiere wurde in den vergangenen Wochen zwischen Poel und Rügen gefunden – fast so viele wie im ganzen Jahr 2015.

Experten des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund untersuchen die Kadaver. Möglich wäre, so Dr. Michael Dähne, Experte für Meeressäuger, dass die Tiere an Seehundstaupe verendet seien. Auch Infektionskrankheiten kämen in Frage, oder eine Influenza wie vor zwei Jahren bei Anholt/Dänemark. Damals fanden rund 200 Robben den Tod.

Auszuschließen sei auch nicht, dass der Mensch Verursacher des Robben-Sterbens ist. Stichwort: Umweltverschmutzung. Auch Bootsschrauben seien eine Gefahr für die Meeressäuger.

Dabei habe sich die Population der Kegelrobben zum Glück in den Jahren wieder etwas erholt. Gab es vor gut 100 Jahren noch 100 000 dieser Tiere in der Ostsee, sei die Zahl bis in die 1980 Jahre auf etwa 2000 gesunken.

Frank Pubantz

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