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Politik Radweg entlang der L 18 kostet 1,4 Millionen Euro
Vorpommern Stralsund Politik Radweg entlang der L 18 kostet 1,4 Millionen Euro
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00:00 09.11.2016

Die Stadt Marlow peilt schon seit Jahren den Bau eines Radweges von der Gemeindegrenze zu Dettmannsdorf-Kölzow bis zum Wasserwanderrastplatz an der Recknitzbrücke in Richtung Semlow entlang der L 18 an. Dies soll mit Unterstützung der Kommunalgemeinschaft Pomerania geschehen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass ein gemeinsamer Antrag für ein deutsches und ein polnisches Vorhaben gestellt wird. Aus diesem Grunde arbeiten die Marlower bei diesem Projekt eng mit der Partnergemeinde Czaplinek zusammen, die am Drawsko-See einen Rad- und Wanderweg bauen will. Die entsprechenden Antragsformulare seien sowohl elektronisch wie auch schriftlich der Kommunalgemeinschaft Pomerania übergeben worden, teilte Bürgermeister Norbert Schöler (CDU) in der jüngsten Sitzung der Stadtvertreter mit. Schöler: „Die Antragstellung war sehr umfangreich und ausführlich und bedurfte einer ausgiebigen Abstimmung zwischen beiden Kommunen.“ Deshalb habe es dazu am 19. und 20. Oktober ein weiteres Arbeitstreffen in Marlow gegeben. Um das Projekt umsetzen zu könne, hoffen Marlow und Czaplinek auf eine 85-prozentige Förderung aus dem Europa-Fonds zur Entwicklung der Infrastruktur (EFRE) zu bekommen. Beim Marlower Radwegprojekt geht es da um knapp 1,4 Millionen Euro. Der von der Stadt zu erbringende Eigenanteil belaufe sich auf 246 340 Euro, verteilt auf drei Jahre informierte Norbert Schöler weiter. Das Problem: Der Eigenanteil müsse im Haushalt des kommenden Jahres bereits dargestellt werden, obwohl man noch gar nicht wisse, ob tatsächlich Fördermittel kommen werden, erläuterte Schöler weiter. Czaplinek hat Fördermittel in Höhe von 780 000 Euro beantragt, der Eigenanteil liegt für die Marlower Partnerstadt bei rund 140 000 Euro. Die Projektzeit sei für drei Jahre beantragt. Als Beginn nannte der Marlower Verwaltungschef den 1. Juli 2017, das Ende der Maßnahme soll dann am 30. Juni 2020 sein.

Edwin Sternkiker

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