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Politik „Seefuchs“ unterbricht Einsatz in Libyen
Vorpommern Stralsund Politik „Seefuchs“ unterbricht Einsatz in Libyen
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00:00 14.08.2017

Die Hilfsorganisation Sea-Eye unterbricht ihre Rettungsfahrten für Flüchtlinge im Mittelmeer. Im Dienste der Organisation ist auch das Schiff „Seefuchs“ aus Stralsund in der Region unterwegs. Man habe beschlossen, die Rettungsmissionen sicherheitshalber auszusetzen, sagte Sea-Eye-Gründer Michael Buschheuer. Grund sei eine veränderte Sicherheitslage im westlichen Mittelmeer. Die libysche Regierung habe angekündigt, ihre Hoheitsgewässer auf unbestimmte Entfernung auszuweiten. „Das macht es für uns unkalkulierbar“, sagte Buschheuer. Libysche Sicherheitskräfte hätten auch schon auf Hilfsschiffe geschossen. Die Rettungsaktionen unter diesen Umständen fortzusetzen, „können wir auch gegenüber unseren Crews nicht mehr verantworten.“ Sea-Eye hat nach eigenen Angaben seit Beginn der Missionen im April 2016 rund 12 000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Auf den Schiffen „Sea-Eye“ und „Seefuchs“ leisteten Hunderte Freiwillige unbezahlte Einsätze. Die Schiffe sind nun in Tunesien und Malta. epd

OZ

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