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Politik Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlägen auf Autos
Vorpommern Stralsund Politik Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlägen auf Autos
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19:19 25.02.2016
Die Fahrzeuge von Anhängern der „MV.Patrioten“ auf dem Stralsunder Norma-Parkplatz wurden durch einen Brandanschlag völlig zerstört. Quelle: Christian Rödel
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Stralsund

Nachdem während der Demos am Freitagabend in Stralsund zehn Autos angezündet worden sind, ermittelt jetzt der Staatsschutz. Die Behörde mit Sitz in Anklam beschäftigt sich mit politisch motivierten Straftaten. Das teilte ein Polizeisprecher am Sonntag mit. Zu Spuren oder gar möglichen Verdächtigen machte er allerdings keine Angaben. Fest steht laut Polizei aber mittlerweile, dass die Wagen Anhängern der Anti-Asyl-Bewegung „MV.Patrioten“ gehören.

Der Verdacht der Brandstiftung habe sich bestätigt. Zu diesem Schluss sei der Brandursachenermittler gekommen, der die Autowracks auf dem Norma-Parkplatz am Carl-Heydemann-Ring am Sonnabend inspiziert hatte. Die Polizei wollte aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings keine Angaben dazu machen, wie genau die Täter die Fahrzeuge in Brand gesteckt haben. Der Polizeisprecher betonte, dass der Vorgang absolute Priorität habe. „Das sind neue Dimensionen. Wir sind sehr daran interessiert, dass sich eine solche Tat nicht wiederholt.“ Über die Aussichten, die Täter zu finden, ließe sich aber nur spekulieren.

Am Freitag waren etwa 400 Anhänger der „MV.Patrioten“ durch Stralsund gezogen. Ihnen gegenüber standen etwa 200 Gegendemonstranten. Nachdem das Feuer gelöscht war, hielten die „MV.Patrioten“ auf dem Parkplatz neben den mittlerweile gelöschten Autowracks eine spontane Kundgebung ab. Sie sind überzeugt, dass die Täter aus der linksextremen Szene kommen.


Video: Zehn Autos brennen nach Demo von "MV.Patrioten"



Alexander Müller

Eine Veranstaltung der asylkritischen „MV.Patrioten“ in Stralsund wurde abgebrochen, nachdem bekannt wurde, dass Autos angezündet worden sind.

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