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Studie: Altstadt-Straßen müssen dringend saniert werden

Stralsund Studie: Altstadt-Straßen müssen dringend saniert werden

Die Hansestadt Stralsund hat ihr Entwicklungskonzept für die nächsten Jahre vorgestellt. Besonders großen Handlungsbedarf gibt es in der Altstadt.

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Stralsunds Altstadt muss dringend weiter saniert werden. Zu diesem Ergebnis kommt das neue Stadtentwicklungskonzept.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. Die Altstadt ist das Viertel mit dem größten Sanierungsbedarf in Stralsund. Das geht aus dem sogenannten „Integrierten Stadtentwicklungskonzept“ hervor, das am Mittwoch im Rathaus vor etwa 100 Anwohnern vorgestellt wurde. Laut der Studie ist rund ein Drittel der Straßen und Wege in der Altstadt unsaniert. Außerdem gebe es noch immer 44 Baulücken und Brachflächen, die zum Großteil von Autofahrern genutzt würden, um dort unerlaubt zu parken. Ebenfalls hohen Handlungsbedarf gibt es laut Entwicklungskonzept in der Tribseer Vorstadt und in der Frankenvorstadt.

In der Studie werden Faktoren wie Arbeitslosigkeit und Einwohnerzahlen ausgewertet, um herauszufinden, wie Stralsund für die kommenden Jahre gerüstet ist. Das betrifft zum Beispiel Wohnungen, Kita- und Schulplätze sowie Infrastruktur. Das Konzept wurde erstmals 2002 eingeführt und seitdem regelmäßig weiterentwickelt und angepasst.

Zu den wichtigsten Einzelmaßnahmen im gesamten Stadtgebiet zählt auch ein neuer Busbahnhof. Der soll nach Angaben von Stephan Bogusch, Leiter der Abteilung Straßen und Stadtgrün, in der Bahnhofstraße entstehen. „Die Planungen sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden, so dass wir nächstes Jahr mit dem Bau beginnen können“, sagte er.

Weitere wichtige Maßnahmen sind unter anderem die weitere Sanierung der Sundpromenade inklusive Umgestaltung der Badeanstalt, die Umgestaltung des Neuen Markts, die Sanierung der Stadtteiche sowie die Sanierung der Grundschule Juri Gagarin.



Alexander Müller

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