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Überwachungs-Stadt: Rathaus filmt Fahrer mit Handy am Ohr

Stralsund Überwachungs-Stadt: Rathaus filmt Fahrer mit Handy am Ohr

Die Stadtverwaltung betreibt in Stralsund mehrere Kameras an öffentlichen Orten / Hauptsächlich, um Gebäude zu schützen / Aber auch Autofahrer werden kontrolliert

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Videoüberwachung ist nicht nur Sache der Polizei, sondern auch wichtig für die Stadtverwaltung Stralsund.

Quelle: Rainer Unkel

Stralsund. Öffentliche Sicherheit versus Datenschutz: An mindestens zehn Standorten betreibt die Stadtverwaltung Stralsund eigene Überwachungskameras. Mit den Anlagen wird zum Teil auch das öffentliche Leben in der Hansestadt beobachtet. Zur Ausstattung gehört sogar eine mobile Kamera, die Gurtmuffel überführt.

OZ-Bild

Die Stadtverwaltung betreibt in Stralsund mehrere Kameras an öffentlichen Orten / Hauptsächlich, um Gebäude zu schützen / Aber auch Autofahrer werden kontrolliert

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Die Überwachungs- kameras werden ausschließlich nach Erfordernis installiert.“Peter Koslik, Stadtsprecher

Stralsund-Webcams

Unter folgenden Links können Sie Stralsund im Internet besichtigen:

www.stralsund.de : Steuerbare Webcams auf der Rügenbrücke und auf der St. Nikolaikirche

www.sail-surf-ruegen.de : Blick Richtung Stralsund von Rügen aus

www.stuwo-stralsund.de : Blick Richtung Rügendamm

www.reederei-hiddensee.de: Blick in den Hafen

www.hotel-hafenresidenz.de: Blick auf den Strelasund

Ähnlich wie beim bekannten Lasern von Rasern wird hier an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet ein Beweisfoto aus der Entfernung geschossen. Der unangeschnallte Autofahrer wird rausgewunken und muss blechen. Auch wer mit dem Handy am Ohr telefoniert, kann mit dieser Kamera erwischt werden. Dieses mobile Gerät werde bei Bedarf eingesetzt, heißt es von der Verwaltung. Normalerweise ist die Verkehrsüberwachung ein Thema für das Ordnungsamt des Kreises oder die Polizei.

Für letztere ist eigentlich auch die Videoüberwachung an öffentlichen Orten ein Thema. Doch auch die Stadt Stralsund betreibt Überwachungskameras. Dabei geht es allerdings nur bedingt um die Aufklärung von Straftaten. Vielmehr schützt die Stadtverwaltung damit ihre eigenen Gebäude, Einrichtungen und Schätze.

„Die Überwachungen erfolgen zur Zugangskontrolle, Sicherheit, außerdem zur Feststellung von Verstößen“, sagt Stadtsprecher Peter Koslik. Unter Beobachtung steht unter anderem der Zugang zu Serverräumen an verschiedenen Standorten der Stadtverwaltung.

Doch auch im öffentlicheren Bereich schaut die Stadt den Menschen zu. Die Ein- und Ausfahrten der Feuerwehr werden überwacht, ebenso das Außengelände des Bauhofes, die Stadtbibliothek in der Badenstraße, der Zentralfriedhof oder das Stralsund Museum. Hier steht vor allem die Überwachung des Hiddenseer Goldschmucks im Vordergrund, wie aus der Antwort auf eine Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Thoralf Pieper (CDU/FDP-Fraktion) hervorgeht.

Die Kameras im Stralsund Museum und in der Stadtbibliothek sind die neusten in der Reihe. Von Aufrüstung könne allerdings keine Rede sein. „Die Überwachungskameras werden ausschließlich nach Erfordernis installiert“, sagt Peter Koslik.

Doch was passiert mit den Aufzeichnungen? „Die Hansestadt nimmt den Schutz der personenbezogenen Daten von Bürgern sehr ernst“, heißt es aus der Verwaltung. Es würden nur die Daten verarbeitet, „die für die Erfüllung der jeweiligen Aufgaben zulässig und erforderlich sind“. Die Kameras liegen beispielsweise in der Verantwortung verschiedener Abteilungen im Rathaus. „Jeder Bereich hat nur Zugriff auf die für seine Aufgabe erforderlichen Daten.“ Ein unzulässiger Austausch innerhalb der Verwaltung finde nicht statt.

Wer selbst einmal Big Brother spielen möchte, kann die Webcams der Stadtverwaltung nutzen. Auf der Internetseite der Stadt können Nutzer per Klick auf zwei Kameras zugreifen. Auf der Rügenbrücke und auf der St. Nikolai-Kirche ist jeweils eine angebracht. Für 60 Sekunden hat man dann jeweils die Macht über die Bilder und kann sich einen Überblick über die Hansestadt verschaffen.

Robert Niemeyer

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