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Widerstand gegen größere Bundeswehr-Schießanlage

Stralsund Widerstand gegen größere Bundeswehr-Schießanlage

Die Marinetechnikschule in Parow will neue Bahnen für Schützen bauen. Doch es regt sich Gegenwehr in der Nachbarschaft - die Anwohner befürchten mehr Lärm.

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Die Schießanlage der Marinetechnikschule in Parow soll erweitert werden. Anwohner befürchten mehr Lärm.

Quelle: Stefan Sauer/dpa

Stralsund. Einwohner und Kommunalpolitiker wehren sich gegen die geplante Erweiterung des Schießplatzes der Marinetechnikschule (MTS) in Parow. Die Leute befürchten, dass die Lärmbelastung in ihrer Nachbarschaft dadurch deutlich zunimmt, sogar in der Nacht. Auch könnte der Bau eines Ferienparks durch den befürchteten Krach in Gefahr geraten. Eine Bürgerinitiative hat sich bereits gegen das Projekt in Position gebracht. Bürgermeister Friedrich-Christian Seide monierte auf einer Versammlung, dass die Gemeinde bislang nicht in das Planungsverfahren einbezogen worden sei.

Die Bundeswehr plant, die bestehende Schießanlage für mehr als elf Millionen Euro zu erweitern. Es sollen zwei neue Bahnen für das Schießen mit dem Gewehr und zwei weitere für Pistolenschützen entstehen, wie ein Sprecher des Marinekommandos in Rostock mitteilte. Bislang gibt es nur drei Schießstände. Geplanter Baubeginn ist Mitte 2020, sagte eine Sprecherin des zuständigen Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen.

Mit dem Ausbau will die Bundeswehr die Grundausbildung an der Schule effektiver gestalten. Bisher können die bestehenden Anlagen nach Angaben des Armeesprechers an bestimmten Tagen wegen Wartungsarbeiten nicht genutzt werden. Die neuen Schießplätze sollen Ausweichmöglichkeiten schaffen. Zudem will die Bundeswehr beantragen, das Schießen rund um die Uhr zu erlauben. Bisher gab es stets zeitliche Auflagen.

 



Alexander Müller

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Marinetechnikschule in Parow will neue Bahnen für Schützen bauen / Anwohner befürchten mehr Lärm / Politiker sind besorgt, dass der Investor eines Ferienparks abspringen könnte

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