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Polizei kontrolliert vor Grundschule

Stralsund Polizei kontrolliert vor Grundschule

Hintergrund ist die Durchsetzung der Sicherungspflicht für Kinder im Auto.

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Alles richtig gemacht: Peggy Grimm von der Verkehrswacht prüft Sitze und Gurte von Tessa und Lauren Thämlitz.

Quelle: Wenke Büssow-Krämer

Stralsund. Für Kinder bis zum 12. Lebensjahr, die kleiner als 1,50 Meter sind, gilt eine Sicherungspflicht im Auto. Zwar sind die meisten Mädchen und Jungen auf längeren Fahrten tatsächlich meist angeschnallt, doch im alltäglichen Morgenstress werden Eltern schnell nachlässig, wenn‘s um den kurzen Schulweg geht.

Darum war die Verkehrswacht gemeinsam mit der Polizei unterwegs, um vor Kindergärten und Grundschulen die Autofahrer aufzuklären. In Stralsund schauten die Kollegen vor der Grundschule Andershof und der Juri-Gagarin-Schule etwas genauer auf die Rücksitze. „Kinder bis 12 Jahre sollten hinten sitzen, das ist eine Empfehlung“, erklärt Wilfried Harfenmeister. „Vorgeschrieben ist jedoch, dass Kinder bis 1,50 Meter in Kraftfahrzeugen nur mitgenommen werden dürfen, wenn amtlich genehmigte und für das Kind geeignete Rückhalteeinrichtungen benutzt werden“, erläutert der Vorsitzende der Verkehrswacht Stralsund. Nach Größe und Gewicht hält der Handel da unterschiedliche Kindersitze bereit. „Eltern sollten außerdem darauf achten, dass das achtstellige Prüfzeichen mit 03 oder 04 beginnt. Alle anderen Fabrikate dürfen nicht mehr verkauft werden“, klärt Peggy Grimm auf. Entscheidend ist, dass der Kopf stets geschützt ist.

Die neunjährige Lisa kam gut gesichert im Auto vor der Schule an. „Ich will mir doch keine Vorwürfe machen, wenn mal etwas passiert“, erklärt Mama Sylvia Schuldt. Auch Jan Peters geht keine Kompromisse ein, wenn es um die Sicherheit seiner Kinder geht. „Wir achten sehr darauf, dass die Kinder im Auto sicher sind. Außerdem lassen wir sie generell nicht vorne sitzen“, sagt der zweifache Familienvater, der gerade seinen Sohn Jannis vor der Grundschule Andershof abliefert. Er befürwortet die Kontrollen. Und auch die Schulleiterin warf am frühen Morgen mal ein Auge auf ihre Schützlinge. „Ich finde solche Aktionen gut. Die könnten ruhig öfter stattfinden“, meint Ramona Harfenmeister.

Die gestrigen Ergebnisse geben dazu auch allen Anlass. „Wir werden auf jeden Fall wieder kontrollieren. Denn es waren doch einige dabei, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren“, bestätigt Verkehrswacht-Vorsitzender Wilfried Harfenmeister. Das sollte nachdenklich stimmen. Denn in Mecklenburg-Vorpommern verunglücken jedes Jahr etwa 150 Kinder unter zehn Jahre als Mitfahrer im Auto.

 



Wenke Büssow-Krämer

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