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Polizei verhindert rechtsextremes Geheimtreffen

Stralsund Polizei verhindert rechtsextremes Geheimtreffen

Der Großeinsatz der Beamten fand im Bereich der Brunnenaue statt

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Die Polizei hat am Sonnabend in Stralsund ein Geheimtreffen von Rechtsextremen verhindert.

Quelle: Foto: Matthias Ruuck

Stralsund. Großeinsatz für die Stralsunder Polizei: Am Sonnabend sollen die Einsatzkräfte im Umfeld der Brunnenaue eine Vielzahl von Neonazis daran gehindert haben, eine nicht angemeldete Versammlung abzuhalten.

Wie die Polizei mitteilte, hätte es zuvor Hinweise gegeben, dass Personen aus der rechtsextremen Szene eine „konspirative Versammlung“ in Stralsund durchführen wollten. „Durch das konsequente Einschreiten der Polizeibeamten konnte dies unterbunden werden. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren nach dem Versammlungsgesetz wurde eingeleitet“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Nach den Hinweisen hatte die Polizei am Samstag starke Präsenz in der Hansestadt gezeigt. Wie die Polizeisprecherin weiter sagte, seien zu dem Geheimtreffen der Szene zuzuordnende Personen „im unteren zweistelligen Bereich“ nach Stralsund gereist.

Die Polizisten hätten mehrere Identitätsfeststellungen durchgeführt und Platzverweise ausgesprochen. Die Polizeibeamten sollen zudem verschiedene Transparente und Pyrotechnik sichergestellt haben. Es seien vor Ort mehrere Anzeigen nach dem Sprengstoffgesetz und wegen Beleidigung aufgenommen worden. Über die Art der geplanten Versammlung und die Anzahl der eingesetzten Polizeibeamten machte die Sprecherin keine Angaben.

Bei dem Einsatz seien die Stralsunder Polizisten durch Kräfte der Landesbereitschaftspolizei und der Kriminalpolizeiinspektion Anklam unterstützt worden.Benjamin Fischer/

 Martina Rathke

OZ

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