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Stralsund Polizei vermutet Entführung von hochschwangerer Frau
Vorpommern Stralsund Polizei vermutet Entführung von hochschwangerer Frau
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12:20 05.01.2019
Ob es in Stralsund wirklich eine Entführung gab, wird derzeit noch ermittelt. Quelle: dpa
Stralsund

Am Freitag hat eine hochschwangere Frau in Stralsund einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Die Umstände, wie es dazu kam, sind bislang nicht aufgeklärt. Angaben der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zufolge hatte die werdende Mutter zunächst den Notruf gewählt. „Der Anruf brach plötzlich ab, Rückrufversuche seitens der Polizei blieben erfolglos“, sagte eine Sprecherin.

Polizisten finden aufgebrochene Tür vor

Anschließend seien Einsatzkräfte zu der Wohnung gefahren, aus der sie den Notruf vermuteten. Vor Ort hätten die Polizisten festgestellt, dass die Wohnungstür augenscheinlich gewaltsam geöffnet worden sei. Die Anruferin war nicht mehr in ihrer Wohnung. Dieser Umstand sowie Überprüfungen des Wohnumfeldes hätten der Polizei zufolge rasch den Verdacht aufkommen lassen, dass sich die 35 Jahre alte Frau in Gefahr befinden könnte. „Zu diesem Zeitpunkt gingen die Beamten von einer möglichen Freiheitsberaubung aus“, hieß es weiter.

Fragen bleiben offen

Nach mehrstündigen Fahndungs- und Suchmaßnahmen sowie ersten umfangreichen Ermittlungen sei die Frau am Abend in einem Stralsunder Einkaufsmarkt gefunden worden. Laut Polizei geht es ihr und dem ungeborenen Baby gut. Sie werde gegenwärtig im Stralsunder Helios Hanseklinikum behandelt, könne aber derzeit noch nicht vernommen werden.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den genauen Umständen würden derzeit weitern andauern. Sie werden von der Kriminalpolizeiinspektion Anklam geführt.

Benjamin Fischer

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