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Stralsund „Pommernkröpfer“ ein Stück Kulturerbe für Taubenzüchter
Vorpommern Stralsund „Pommernkröpfer“ ein Stück Kulturerbe für Taubenzüchter
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12:34 24.03.2014
Stralsund

Deshalb erwarb er zwei Pärchen aus Gadebusch. „Wie der Stralsunder Hochflieger gehören diese Tauben in unsere Stadt. Sie sind ein Stück Kulturerbe und hier ebenso heimisch wie die Backsteingotik und die Giebelhäuser.“

Uwe Beese hat sich mit der Geschichte des „Pommernkröpfers“ vertraut gemacht: „Bereits vor der Gründung des Ornithologischen Vereins 1876 bemühten sich die Taubenliebhaber unserer Stadt, den ,Pommerschen Kröpfer' züchterisch zu vervollkommnen.“ Verdient machte sich dabei Kaufmann Wilhelm Hevernick.

Ihren heutigen Namen erhielten sie allerdings bereits 1869 anlässlich eines Geflügelkongresses in Dresden. Namensgeber war der damalige Berliner Zoodirektor Dr. Bodinus. Er galt als großer Förderer der „Pommerschen Kröpfer“ und machte sie durch Wort und Schrift in ganz Deutschland bekannt.

Weitere erfolgreiche Züchter dieser Taubenrasse seien die Stralsunder Witte, Drews und Gustav Schmidt gewesen. Letzterer betreute sie von 1908 bis zu seinem Tode 1960. „Er schaffte es gleich zweimal, die Tauben über die Wirren eines Weltkrieges zu retten“, sagt Uwe Beese.

In den 70er-Jahren hielt Manfred Dratwa den gefiederten Pommern die Treue. Doch dann wurde es still um die imposanten Großköpfer.

Pünktlich zum 125. Geburtstag des Stralsunder Rassegeflügelvereins ist der „Pommernkröpfer“ nun wieder zu Hause angekommen und wird auch in der Jubiläumsausstellung am 27. und 28. Oktober im Tierpark zu sehen sein.



D. L.

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