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Stralsund Neuer Verein soll Sucht- und Medienprävention absichern
Vorpommern Stralsund Neuer Verein soll Sucht- und Medienprävention absichern
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11:36 28.10.2018
Der Förderverein soll die Suchtprävention unterstützen. Quelle: privat
Stralsund

Gute Nachrichten für die Präventionsarbeit im Landkreis Vorpommern-Rügen: In der Kreisstadt Stralsund hat sich am Donnerstagabend der neue Verein „Farbwechsel“ gegründet. Es ist ein Förderverein zur Unterstützung der Sucht- und Medienprävention, den elf Gründungsmitglieder aus Kommunalpolitik und Kultur aus der Taufe gehoben haben. Eine Antwort auf die Finanzierungsdebatten in Jugendhilfeausschuss und Kreistag.

„Wir haben ja zuletzt miterlebt, dass zum Beispiel der Chamäleon-Verein mit seinem Antrag auf finanzielle Unterstützung im Kreistag gescheitert ist. Dennoch sehen wir dringenden Bedarf für die Präventionsarbeit, die so viele Facetten hat und auch haben muss, um die verschiedenen Bedarfe abzudecken“, sagt Stephan Pundt. Der Geschäftsführer von SVR Hansa-Radio ist zum Vorsitzenden des neuen Vereins gewählt worden. „Ich finde, da muss etwas getan und nicht nur geredet werden“, sagt der 43-jährige Wirtschaftsingenieur, der aus Cloppenburg nach Vorpommern kam und heute in Lendershagen lebt.

Er wird unterstützt von Maren Bittner als Vize und Schriftführerin Simone Holtz, beide arbeiten beim Chamäleon-Verein. Dieser Verein hatte in den letzten Monaten immer wieder betont, dass sich die ständig auf wechselnde Bedürfnisse reagierende Präventionsarbeit nur schlecht mit dem Programm der EU vereinbaren lässt. Denn bei Fördertöpfen wie dem ESF-Programm geht es ausschließlich um den Übergang Schule –Beruf. Da passe die Prävention, zum Beispiel die Lehrer- oder Elternarbeit, gar nicht rein. „Die Finanzierung stand deshalb immer auf wackligen Füßen, der Träger hat das ganze Risiko. Und das wollen wir ändern. Andererseits sind unsere Kalender voll. Wir werden von vielen Schulen angefragt, gerade was die Mediensucht und Medienprävention betrifft“, sagt Maren Bittner und ergänzt: „Wir müssen dringend auf die digitalen Medien eingehen. Und dafür brauchen wir ab 2019 Mitarbeiter, die sich langfristig darum kümmern.“

„Farbwechsel“ setzt nun auf möglichst viele Fördermitglieder, will die Prävention aber auch aus Teilnehmerbeiträgen von Veranstaltungen und über Spenden absichern. Anträge beim Jugendamt sollen nicht gestellt werden, da sind sich die Vereinsmitglieder, die sich ausschließlich um Prävention kümmern wollen, einig.

Ines Sommer

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