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Proteste gegen rechten Aufmarsch

Stralsund Proteste gegen rechten Aufmarsch

Bei Auseinandersetzungen zwischen Gegendemonstranten und Einsatzkräften wurde eine Polizistin leicht verletzt

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Rangeleien zwischen Polizeibeamten und Gegendemonstranten, die eine Sitzblockade aufgebaut hatten.

Quelle: Robert Niemeyer

Stralsund. Der Neonazi-Aufmarsch in Stralsund am Samstagnachmittag ist nach Einschätzung der Polizei überwiegend friedlich verlaufen. Dennoch kam es auf dem Weg zu Rangeleien zwischen Gegendemonstranten und Polizei. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Darüber hinaus musste eine Frau ins Krankenhaus gebracht werden. Sie war bei der rechten Demo mitgelaufen und hatte ohne Fremdeinwirkung gesundheitliche Probleme bekommen.

Etwa 250 Teilnehmer waren für die rechte Demonstration angekündigt. Schätzungsweise knapp die Hälfte erschien tatsächlich. Etwa ebenso viele Gegendemonstranten äußerten bei verschiedenen Mahnwachen, etwa am Bahnhof oder am Olof-Palme-Platz, ihren Protest.

Die Neonazi-Demo verlief nicht wie geplant. Am Bahnhof gestartet ging es über den Tribseer Damm in den Carl-Heydemann-Ring. Kurz vor dem Abzweig in die Friedrich-Engels-Straße machte offenbar der Mikrofon-Wagen schlapp. Deshalb wurde die für den Neuen Markt geplante Kundgebung vorgezogen und an Ort und Stelle abgehalten. Wenige hundert Meter weiter traf der Aufzug auf eine Sitzblockade von Gegendemonstranten. Es kam zum Handgemenge. Auch die Route der rechten Demo wurde geändert. Eigentlich war geplant, vom Frankenwall über die Marienchorstraße zum Neuen Markt zu gelangen. Stattdessen ging es über den Tribseer Damm direkt zurück zum Bahnhof. Kurz nach 17.30 Uhr war der Aufzug beendet.

Innerhalb der Altstadt wurde der Aufzug zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen Polizei und Gegendemonstranten. Immer wieder versuchten diese durch die engen Gassen zur Neonazi-Demo zu gelangen.

Die Polizei nahm zwei Anzeigen auf, eine wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, eine wegen Beleidigung.

Robert Niemeyer

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