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Stralsund Rechte demonstrieren in Stralsund
Vorpommern Stralsund Rechte demonstrieren in Stralsund
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19:41 11.01.2019
Rund 80 Teilnehmer zählte die Demo am Freitagabend. Auf der Gegenveranstaltung waren es etwas weniger. Quelle: Carsten Schönebeck
Stralsund

Bis in die späten Abendstunden des Freitags hinein, sei in der Stralsunder Innenstadt mit Sperrungen zu rechnen. Das hatte die Polizei im Vorfeld angekündigt. Der Auftakt der Demonstration, zu der die rechte Gruppierung „Vereint für Stralsund“ aufgerufen hatte, verlief zunächst anders als geplant. Mit rund 20 Minuten Verspätung setze sich der Zug in Bewegung, begleitet von Dutzenden Polizeikräften.

Hinter dem Banner mit der Aufschrift „Unser Land! Unsere Stadt! Unsere Regeln!“ hatten sich rund 80 Teilnehmer versammelt, die vom Bahnhof aus durch die Innenstadt liefen. Viele von ihnen schwenkten Deutschlandfahnen und riefen zunächst migrationskritische, dann nationalistische Parolen.

60 Teinehmer bei der Gegenveranstaltung

Bereits wenige Minuten nach dem Start passierte die Demonstration gegen 19 Uhr eine Mahnwache, zu der das Bündnis „Stralsund für alle“ aufgerufen hatte, um ein Zeichen gegen die rechte Gruppierung zu setzen. Vor der Deutschen Bank in der Tribseer Straße hatten sich dazu rund 60 Menschen mit Plakaten versammelt. Die Parolen des Demonstrationszuges wurden kurzzeitig derber und aggressiver. Beide Gruppen blieben allerdings getrennt. Ein Einschreiten der Polizei war nicht notwendig.

Die Mahnwache löste sich wenige Minuten später auf. Die Demonstration zog – flankiert von den Einsatzkräften der Polizei – weiter über Karl-Marx-Straße in Richtung Werftkreisel und zum Frankendamm. Die Polizei informiert über die jeweil aktuellen Sperrungen im Verlauf des Abends auf Twitter unter dem Hashtag #hst1101.

Carsten Schönebeck

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