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Stralsund Rechtsamt: Bürgerentscheid zum Theater doch möglich
Vorpommern Stralsund Rechtsamt: Bürgerentscheid zum Theater doch möglich
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08:04 08.12.2015
Das Große Haus des Theaters Vorpommern in Stralsund. Weitere Spielstätten gibt es in Greifswald und Putbus. Quelle: Maik Bleidorn
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Stralsund

Das Rechtsamt der Hansestadt Stralsund hält einen Bürgerentscheid zur Zukunft des Theaters Vorpommern doch für möglich. Innerhalb von geplanten Fusions-Verhandlungen mit dem Land zur Bildung eines Staatstheaters Nordost, denen die Bürgerschaft am 5. November zugestimmt hat, könnte ein erneutes Bürgerbegehren durchaus geprüft werden.

Das sagte Jurist Holger Gueffroy vor dem zeitweiligen Bürgerschaftsausschuss zur Neustrukturierung des Theaters Vorpommern, der unter Leitung von Thoralf Pieper (CDU/FDP-Fraktion) am Mittwoch im Rathaus tagte.

Ein Antrag liege derzeit aber nicht vor. Deshalb könne man auch nicht pauschal sagen, ob das Bürgerbegehren zugelassen werde oder nicht. Für ausgeschlossen hält Gueffroy eine Genehmigung generell aber nicht. Es käme auf die Rahmenbedingungen an.

Noch im Juli hatten sowohl der Hauptausschuss als auch die Stralsunder Bürgerschaft ein von der Initiative „TheaterLeben“ angeregtes Bürgerbegehren für die Eigenständigkeit des Theaters Vorpommern abgelehnt. Damals mit der Begründung, dass so ein Entscheid rechtlich unzulässig sei, weil nicht absehbar wäre, wie die Verhandlungen mit der Landesregierung zur Zukunft der Theater im Osten von Mecklenburg-Vorpommern laufen werden.

Alle generellen formellen Voraussetzungen hatte das Bürgerbegehren, das im Frühjahr gestartet worden war, aber erfüllt. Über 4000 Bürger hatten unterschrieben.

Die geschätzten Kosten eines Bürgerbegehrens würden laut Gueffroy zwischen 40 000 und 50 000 Euro liegen.

Der Mitarbeiter der Stadtverwaltung machte darauf aufmerksam, dass es bei so einem Entscheid um vielfältige Detailfragen geht, die im Vorfeld sehr genau zu klären sind. Wichtig seien zum Beispiel die ganz klare Fragestellung und die Angaben zur Kostendeckung bei der künftigen Finanzierung des Theaters.



Marlies Walther

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