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Reisen bildet: Junge Stralsunder in europäischen Metropolen

Stralsund Reisen bildet: Junge Stralsunder in europäischen Metropolen

Croissant, Chanel und Champs-Élysées oder doch eher Pizza, Papst und Petersdom? Ozelot-Reporter besuchen Rom und Paris

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Richard Weinz und Sabrina Scholz vor dem Kolosseum in Rom beziehungsweise im Schlosspark von Versailles. Fotomontage: Benjamin Barz

Stralsund. /Paris/Rom. Paris – die Stadt der Liebe, Künste und Sehnsüchte. Am Abend sitzen junge Leute an der Seine, um die Lichter des Eifelturms zu bewundern – das Wahrzeichen der Stadt und eines der meist besuchten der Welt.

Die italienische Hauptstadt bietet an jeder Ecke eine Pizzeria, ein Café oder Ristorante.“Richard Weinz über Rom

Ein wirklich wunderschöner prunkvoller Garten liegt hinter dem Schloss.“Sabrina Scholz über Versaille

Ich durfte dieses Schauspiel auch erleben und – oh là là – die Atmosphäre der französischen Hauptstadt genießen. In den Gassen gibt es viele kleine Cafés, in denen die normale Bevölkerung ihren täglichen Croissant isst. Die französische Küche hält auf jeden Fall, was sie verspricht.

Doch davon abgesehen ist die Metropole auch für Geschichtsfans genau das Richtige. Egal ob Notre-Dame, Sacré-Coeur oder das Schloss Versailles – wir haben alles gesehen. Ein wunderschöner Garten liegt hinter dem Schloss der absolutistischen Herrscher von einst. Die Hecken sind so hoch, dass ich mich verlaufen habe. Aber der Garten ist so angelegt, dass alle Wege zurück zum Schloss führen.

Viele Museen kann man in Paris bewundern. Zu meinem Glück waren wir im Louvre, dem wohl bekanntesten Kunstmuseum der Welt. Den Namen „Mona Lisa“ hat bestimmt jeder gehört. Ich muss gestehen, dass ich von dem Bild ein wenig enttäuscht bin. Die Skulptur „Venus von Milo“ ist dagegen eine Augenweide, obwohl ihr einige Körperteile fehlen.

Mit dem Wetter hatten wir Glück. Bei 28 Grad konnten wir durch die große Einkaufsstraße Rue de Rivoli schlendern. Den neuesten Trends, die bei uns vermutlich erst in zwei Jahren erscheinen werden, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Aber mit den Fashionistas von Paris mitzuhalten, ist nicht möglich. Sie sind uns weit voraus.

Angesteckt von dem französischen Lebensstil mussten wir nach nur fünf Tagen unsere Koffer packen. Aber: c‘est la vie.

Auch in Rom lässt sich so einiges erleben. Was uns sofort auffiel, war die trockene Sommerhitze, die gerade zur Mittagszeit belastend sein kann. Da ist es recht praktisch, dass sich die meisten Sehenswürdigkeiten an kühlen Stellen bewundern lassen. Nach fünf Tagen „ewiger Stadt“ muss man einfach dem technischen Fortschritt in Form der Klimaanlage dankbar sein.

Die Renaissance-Wunder eines Michelangelos oder da Vincis, wie sie zum Beispiel in den Vatikanischen Museen ausgestellt sind, gewinnen dann auch bei der richtigen Temperatur einen zusätzlichen Reiz.

Aber dafür sollte ein Rom-Besucher keine klaustrophobischen Neigungen haben. Denn verständlicherweise waren meine Mitschüler und ich nicht die einzigen, die sich die Deckenmalerei in der Sixtinischen Kapelle, den Ausblick vom Petersdom, die Schweizergarde oder andere Sehenswürdigkeiten entgehen lassen wollten. Da war es mitunter mächtig eng. Schade, dass ich oft genug erlebt habe, dass kaum Zeit zum Verweilen bleibt, weil rücksichtslose Touristen oder gestresste Wärter einen weiterdrängen.

Aber Rom hat nicht nur den Vatikan, sondern auch viele Sehenswürdigkeiten aus der Antike. Wenn man sich im Kolosseum befindet, staunt man schon darüber, wie es die Menschen mit ihrer damaligen Technik geschafft haben, so etwas Großes zu errichten. Auch die Überreste von Tempeln und Palästen am Forum Romanum, dem alten Stadtzentrum, geben mit etwas Fantasie einen Eindruck vom damaligen Alltagsleben.

Zur Kultur gehört auch das leibliche Wohl. Da bietet die italienische Hauptstadt an jeder Ecke eine Pizzeria, ein Cafe oder Ristorante, um das „dolce vita“ kulinarisch zu genießen. Insgesamt war ich von Rom sehr beeindruckt und kann jedem einen Abstecher empfehlen.

Die Autoren (beide 17) besuchen das Hansa-Gymnasium.

Sabrina Scholz und Richard Weinz

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