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Reiseveranstalter: „Wir wollen mit Sundair flexibler agieren“

Stralsund Reiseveranstalter: „Wir wollen mit Sundair flexibler agieren“

Tourismusunternehmen Schauinsland will etwa 50 Prozent der Sitze der Stralsunder Fluglinie mit eigenen Kunden besetzen / Den Rest sollen andere Anbieter nutzen können

Stralsund. Nach dem Einstieg des Duisburger Reiseanbieters Schauinsland in die Stralsunder Fluggesellschaft Sundair hat der Geschäftsführer des Tourismusunternehmens, Gerald Kassner, erste konkrete Fakten genannt, wie die neu gewonnenen Flugkapazitäten genutzt werden sollen.

„Wir wollen mit Sundair flexibler agieren können“, sagte der 53-Jährige dem FVW-Magazin, einem Fachinformationsdienst für die Reisebranche. Der Aufbau der Stralsunder Fluggesellschaft Sundair und der Fakt, dass Schauinsland 50 Prozent der Anteile übernimmt (die OZ berichtete), hat bei anderen Reiseunternehmen und Fluggesellschaften mitunter Befürchtungen ausgelöst, Überkapazitäten zu produzieren.

Diese Bedenken teilt Kassner nicht. Auch für die anderen Airlines, mit denen sein Unternehmen zusammenarbeitet, werde Schauinsland weiter ein verlässlicher Partner sein, betonte er.

Mit Sundair sollen Strecken bedient werden, die bislang als Nischen gelten und von den größeren Fluggesellschaften wie Air Berlin, Tuifly oder Condor deshalb nicht angeflogen werden. Etwa die Hälfte der Sitzplätze, die mit dem Start von Sundair neu auf den Markt kommen, wolle er mit eigenen Kunden besetzen, sagte Kassner. Die weiteren 50 Prozent sollen anderen Reiseanbietern wie Tui, Thomas Cook, Alltours oder FTI angeboten werden. Restplätze könnten über die Homepage von Sundair in den Verkauf gehen.

Kassner: „Wir bauen da eine ordentliche Organisation mit einem attraktiven Standardprodukt auf. Und das mit dem Ziel, Geld zu verdienen.“ Der Preis, den Schauinsland für seine Beteiligung an Sundair bezahlt hat, soll im einstelligen Millionenbereich liegen. Gründer der Airline ist der Stralsunder Unternehmer Marcos Rossello.

Den bisherigen Plänen zufolge sollen die Sundair-Maschinen ab April 2017 abheben. Derzeit würden die Flugzeuge ausgesucht, sagte Rossello der OZ. Die zunächst drei Maschinen sollen geleast werden und eine Sundair-Lackierung bekommen. Das Flugzeugmodell steht bereits fest: Airbus A-320, besonders im europäischen Luftraum das klassische Verkehrsflugzeug.

Als Abflughäfen sind bisher Berlin-Tegel, Frankfurt und Dresden im Gespräch. Die aktuell rund 20 Mitarbeiter von Sundair stammen von anderen deutschen Fluggesellschaften. Rossello plant in der Hansestadt Stralsund den Neubau eines Bürogebäudes, wo der Hauptsitz von Sundair entstehen soll.

Benjamin Fischer

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