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Richtenberg gibt Schule vorerst nicht ans Amt

Richtenberg Richtenberg gibt Schule vorerst nicht ans Amt

Neben jeder Menge Bauvor-haben hatten die Stadtvertreter während ihrer Sitzung am Montagabend auch darüber zu entscheiden, ob ihre Schule in die Trägerschaft des Amtes gegeben wird.

Richtenberg. Bereits zum dritten Mal hatten die Abgeordneten Richtenbergs die Vorlage auf dem Tisch, ihre Schule in Amtsträgerschaft zu geben.

Ging es bisher immer um die Hauptschule, würde es sich nach dem neuesten Schreiben des Kultusministeriums um die Grundschule drehen. Denn mit Wirkung des kommenden Schuljahres wird die Hauptschule mit Grundschulteil in Richtenberg aufgelöst die Hauptschüler fahren nach Franzburg, die Erst- bis Viertklässler ziehen in das nun leer werdende Richtenberger Gebäude um. Das, was also die Stadtvertretung einst beschlossen hatte, wurde nun aus Schwerin bestätigt. Damals waren die Richtenberger allerdings noch davon ausgegangen, dass man für die Hauptschüler dann im Gegenzug die Grundschüler aus Franzburg bekommt.

Verwaltungschef Hanno Krause erklärte die Vorteile aus seiner Sicht: „Erstens können die kleinen Gemeinden bei Investitionen mitbestimmen sie müssen bis jetzt immer nur zahlen. Zweitens könnte diese Entscheidung später wichtig sein“, spielte der leitende Verwaltungsbeamte damit auf anstehende Strukturveränderungen an.

„Wir wären die erste Kommune, die eine Grundschule in Amtsträgerschaft gibt“, meinte Angelika Meier. Walter Hückstedt sprach aus, was vermutlich viele dachten: „Wir müssen doch Angst haben, dass wir dann unsere Schule los sind.“ Da im Moment keine Eile für diese Entscheidung besteht, schlug Ingrid Kerber vor, die Vorlage von der Tagesordnung zu nehmen. Damit konnte sich dann auch Hanno Krause anfreunden, wohl wissend, dass dies besser ist als eine Ablehnung. So folgten die Abgeordneten schließlich dem Kerberschen Vorschlag.

Die Gestaltung des Quartiers westlich des Marktplatzes bis zur Landesstraße 192 und Kurve 4 stand ebenfalls zur Diskussion. Die Runde einigte sich schließlich auf den Vorschlag des Architekturbüros Belser und Heuss. Er bringt nicht nur viel Grün, sondern eine neue Zuwegung für die Anlieger. Außerdem werden dort 50 Parkplätze entstehen. Mit Feldsteinmauer und Erdhügel (hier sollen zu jeder Jahreszeit Blumen blühen) ist dort gleichzeitig ein vernünftiger Übergang zur Kurve angedacht. Die Idee wurde von den Stadtvertretern angenommen, jedoch sollte das Projekt möglichst 2003 realisiert werden abhängig natürlich von der Fördermittelsituation. Die Zeit drängt deshalb, weil auf dem Markt langsam die Parkflächen knapp werden.

Abgesegnet wurde auch die überarbeitete Planung zur Gestaltung der Parkplätze hinter dem Rathaus. Wegen des schlechten Baugrundes musste man sich hier von der ursprünglichen Vorlage verabschieden, fand jedoch mit 22 Stellplätzen eine Lösung, die alle annehmen konnten. Mit Öko- und Betonsteinpflaster gestaltet, sollen die Parktaschen den Ausgleich für jene Flächen schaffen, die im Zuge der Bauarbeiten an der L 192 in der Langen Straße später wegfallen werden.



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