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Stralsund Rolle rückwärts durch die Zeit
Vorpommern Stralsund Rolle rückwärts durch die Zeit
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00:00 19.09.2016
Vor 50 Jahren legten 79 junge Frauen und Männer ihr Abitur am Hansa-Gymnasium ab, 41 von ihnen feierten das jetzt. Quelle: Miriam Weber

Ein halbes Jahrhundert. 50 Jahre. Das hört sich nach einer verdammt langen Zeit an. Doch am Sonnabend hatte man am Hansa-Gymnasium den Eindruck, dass diese Jahre an den Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1966 fast spurlos vorbei gegangen sind. Schnatternd und kichernd liefen die 41 goldenen Abiturienten durch ihre einstige Penne und ließen gemeinsam Erinnerungen wach werden.

Insgesamt vier Klassen, zwei Sprach- und zwei naturwissenschaftliche Klassen, hatten 1966 ihr Abitur abgelegt. Und nicht nur das, sie waren auch der erste Jahrgang, der parallel mit dem Abitur einen Facharbeiterbrief erhielt. 79 Schüler, von denen sich die meisten nicht aus den Augen verloren. „Aber es gibt auch ein paar Leute, die ich heute nach dem Abschluss das erste Mal wiedersehe“, sagt Jürgen Grieger, der gemeinsam mit sieben „Mitschülern“ ein Jahr an den Vorbereitungen für das goldene Abitur beteiligt war.

Und das wurde ausgiebig gefeiert. Bereits am Freitag stand ein Stadtrundgang mit dem Schillschen Offizier Roland Müller auf dem Programm. Am Sonnabend wurde zur Feierstunde in die Aula des Hansa-Gymnasiums eingeladen. Dort ließ es sich der heutige Schulleiter Thomas Janke nicht nehmen, den einstigen Pennälern zu gratulieren und mit ihnen gemeinsam die Schule zu besichtigen und auf den Turm zu steigen.

Ein Geschenk hatten aber auch die „Goldis“ in der Tasche. Sie überreichten eine Spende in Höhe von 400 Euro an den Förderverein der Schule. Jürgen Grieger, der im Jahr 1992 selbst zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins gehörte, war das ein wichtiges Anliegen. „Ich habe nie den Kontakt zur Schule verloren“, sagt der Stralsunder. Nach seinem Abschluss studierte er zwar in Dresden, kehrte aber schnell wieder an den Sund zurück. „Ich liebe diese Stadt einfach“, sagt er. In diesem Jahr war er übrigens Festredner bei der Zeugnisübergabe der Abiturienten. „Das war toll, zumal meine Enkelin auch ihr Reifezeugnis bekam“, sagt er mit einem Lachen.

Miriam Weber

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