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Stralsund Helfer auf Rädern: Rügenbrückenlauf abgesichert
Vorpommern Stralsund Helfer auf Rädern: Rügenbrückenlauf abgesichert
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18:48 18.10.2018
Rügenbrückenlauf Quelle: Christian Rödel
Stralsund

Nicht alle Aktiven, die Samstag beim 11. Sparkassen Rügenbrücken-Marathon an den Start gehen, sind zu Fuß unterwegs. Zu den etwa 300 freiwilligen Helfern, die für den Erfolg des Sportspektakels sorgen werden, gehört auch ein kleines Team von acht Radfahrern des SV Medizin Hanseklinkum Stralsund.

„Wir begleiten sozusagen als rollende Streckenposten auf den Langstrecken die führenden und die Schluss-Läufer bei Männern und Frauen mit dem Fahrrad“, sagt Gerd Riedel. Aus seiner Sicht eine Aufgabe mit viel Verantwortung. Die besteht etwa darin, dafür zu sorgen, dass sich der Marathoni an der Spitze des Feldes nicht verläuft. „Das kann durchaus passieren, wenn es hinter Altefähr durchs Gelände geht“, weiß Riedel.

Der Stralsunder hatte sich unter anderem deswegen dem Organisationskomitee angeschlossen, weil er sich dafür einsetzt, die Marathonstrecke für die Läufer künftig attraktiver zu machen. „Die Strecke müsste länger durch die Hansestadt geführt werden“, ist Riedel überzeugt.

So ein Radbegeisterter kann aber nicht nur Orientierungshilfe für den Läufer an der Spitze des Wettbewerbs sein, sondern auch Motivationshilfe für den, der sich am Ende des Feldes tüchtig quälen muss. Gerd Riedel kennt so einen Fall aus der Vergangenheit, als er immer wieder versuchte, dem Schlussläufer beim Marathon Mut zu machen. „Schließlich half dann nur noch der Hinweis auf den Zielschluss“, sagt Gerd Riedel und lächelt dabei. „Der Mann war dann knapp zwei Minuten vor Ultimo über die Ziellinie gelaufen.

Gerd Riedel, Siegfried Schäfter, Wolf-Dieter Thormeier und Heinz Riedel (v.l.) gehören zum Team von Radsportlern des SV Medizin HanseklinikumStralsund, das die führenden und die Schluss-Läufer auf den Langstreckendes Rügenbrücken-Marathons auf Fahrrädern begleitet. Quelle: Jörg Mattern

Wolf-Dieter Thormeier will da schon lieber die Spitzenleute begleiten. „Wenn ich hinter dem Führungsläufer fahre, da sehe ich nicht nur, wie er den Lauf so gestaltet und sich das Rennen entwickelt, etwa bei einem Führungswechsel“, sagt der 58-Jährige, der sich dem neuen Spitzenmann anschließen muss. „Die Jungs sind meist auch so gut drauf, dass ich selbst ordentlich in die Pedalen treten muss.“

Und das können eigentlich alle aus dem Team der Radfahrsparte des SV Medizin. Gerd Riedel und Wolf-Dieter Thormeier sind auch gerne Langstrecke um die 10 Kilometer gelaufen. „Irgendwann kommst du eben aufs Fahrrad“, sagt Thormeier. Und Riedel ergänzt: „Das ist auch besser für die Knie.“ Und mit der Begleitung des Rügenbrücken-Marathons haben sie sich für das letzte Jahresviertel noch einmal ein zusätzliches Sportspektakel organisiert.

Das ist durchaus mehr, als nur die Läufer zu eskortieren. Da ist beispielsweise Gerd Riedel mit dabei, wenn die Strecken fachgerecht ausgemessen werden. Diese werden vor dem Lauf auch noch einmal komplett mit den Rädern abgefahren. Und zur Orientierung für die Langstreckler werden kurz vor dem Rügenbrücken-Marathon die Kilometerschilder an den Strecken gesetzt. Dafür sind die Radsportler heute schon unterwegs.

Jörg Mattern

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