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Stralsund Rügener Seeadler starb an Vergiftung
Vorpommern Stralsund Rügener Seeadler starb an Vergiftung
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00:00 05.08.2016

Die Todesursache eines jungen Rügener Seeadlers ist aufgeklärt: Er starb an einem Gift namens Carbofuran. Das Gift war bis 2007 als Insektizid in der EU zugelassen, wurde dann aber wegen hoher Risiken für Mensch und Natur aus dem Verkehr gezogen. Im September 2015 wurde bei Granskevitz auf Rügen ein junger Seeadler aufgegriffen. Das Tier verendete wenig später im Tierpark Stralsund. Wie toxikologische Untersuchungen des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung jetzt ergeben haben, war eine Vergiftung mit Carbofuran die Todesursache. Bei den Untersuchungen wurden in dem Magen des Seeadlers Reste von einem Kolkraben gefunden. Der Seeadler hatte offensichtlich den an Carbofuran verendeten Kolkraben gefressen und war daraufhin selbst an dem hochtoxischen Wirkstoff gestorben. Vergiftungsfälle von Greifvögeln durch Carbofuran werden europaweit immer wieder gemeldet. In Mecklenburg-Vorpommern wurden 2003 und 2004 im Raum Demmin acht Seeadler aufgefunden, von denen vier nachweislich und vier wahrscheinlich an einer Carbofuranvergiftung verendet waren. Die Ausbringung von Giftködern erfolgt offensichtlich mit dem Ziel, Raubsäuger oder Greifvögel zu töten. Dabei werden auch Gefährdungen von Menschen oder Haustieren in Kauf genommen.

OZ

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