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Stralsund SEK-Einsatz in Stralsund: Polizei beschlagnahmt ganzes Waffenarsenal
Vorpommern Stralsund SEK-Einsatz in Stralsund: Polizei beschlagnahmt ganzes Waffenarsenal
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13:32 18.01.2019
Waffen und Munition wurden am Freitag bei einem SEK-Einsatz in Stralsund gefunden. Quelle: Polizei
Stralsund

Großes SEK-Aufgebot am Freitagvormittag in Stralsund. 35 Polizisten stürmten ein Mehrfamilienhaus im Carl-Heydemann-Ring. Ziel war die Wohnung eines 59-jährigen Stralsunders, der in der Nacht zuvor mehrere Menschen mit einer Pistole in Angst und Schrecken versetzt haben soll. Bei dem gemeinsamen Einsatz von Stralsunder Staatsanwaltschaft und Polizeiinspektion in der Tribseer Vorstadt wurden auch drei Diensthunde eingesetzt.

In den frühen Morgenstunden hatte der zuständige Richter am Amtsgericht in Stralsund einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Tatverdächtigen in der Tribseer Vorstadt und weitere ihm zugehörige Räume ausgestellt, nachdem die Staatsanwaltschaft bereits gegen den 59-Jährigen wegen des Verdachts der Bedrohung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatte. „Der polizei-bekannte Beschuldigte steht im Verdacht, in der Nacht zum 17. Januar im Hausflur eines Mehrfamilienhauses im Carl-Heydemann-Ring eine Gruppe von fünf Personen im Alter zwischen 18 und 26 Jahren mit einer Pistole bedroht zu haben“, so Polizeisprecherin Stefanie Peter.

Vorangegangen war dabei ein Streit innerhalb dieser Personengruppe in der Wohnung eines 26-jährigen Iraners, der sich auf den Hausflur verlagerte. Auf die sich streitenden Männer iranischer, afghanischer und nigerianischer Herkunft wurde der 59-jährige Nachbar des 26-Jährigen aufmerksam und bedrohte daraufhin die Gruppe. Verletzt wurde dabei niemand.

Auf Grundlage des Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichtes Stralsund konnten durch die eingesetzten Beamten in der Wohnung des 59-jährigen Deutschen insgesamt 13 Schreckschusswaffen, eine vermutlich scharfe Langwaffe, Munition sowie elf Stichwaffen und andere nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände gefunden und sichergestellt werden.

Darüber hinaus wurden geringe Mengen Betäubungsmittel beschlagnahmt, die in der Wohnung gefunden wurden. Bei einem 40-jährigen Stralsunder, der sich zum Zeitpunkt der Durchsuchung ebenfalls in der Wohnung des Beschuldigten befand, stellten die Beamten einen Schlagring, einen Teleskop-Schlagstock sowie eine weitere Schreckschusswaffe sicher.

Der 59-Jährige war aufgrund des Einflusses von Betäubungsmitteln nicht vernehmungsfähig. Er sowie der 40-Jährige wurden nach Beendigung aller kriminalpolizeilicher Maßnahmen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Stralsund wieder auf freien Fuß gesetzt, da die rechtlichen Voraussetzungen für einen Haftbefehl nicht ausreichten. Gegen den Tatverdächtigen und seinen Bekannten werden aber nun weitere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Polizeiinspektion und Staatsanwaltschaft in Stralsund zogen nach dem groß angelegten Einsatz eine positive Bilanz. „Sowohl der Zugriff als auch die anschließenden polizeilichen Maßnahmen konnten hervorragend umgesetzt werden“, sagte die Leiterin des Polizeihauptreviers Stralsund, Polizeioberrätin Undine Segebarth, gegenüber der OZ.

Ines Sommer

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