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Stralsund SPD fordert Entwicklungskonzept für Hafeninsel
Vorpommern Stralsund SPD fordert Entwicklungskonzept für Hafeninsel
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00:00 06.10.2016

Großer Parkplatz mit Sundblick, einem maritimen Museum und Gastronomie oder geht da noch mehr? Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft will Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) in der heutigen Sitzung der Stadtvertreter auffordern, ein städtebauliches Entwicklungskonzept für die Hafeninsel anzufertigen.

Laut eines entsprechenden Antrages von SPD-Fraktionschef Peter van Slooten soll Badrow dieses Konzept spätestens Anfang April nächsten Jahres vorlegen.

Van Slooten begründet das Ansinnen der SPD damit, dass der Hafen für die Stadt ein besonderes Aushängeschild und ein Anziehungspunkt für Segler, Einheimische und Touristen sei, für den es bislang aber kein städtebauliches Gesamtkonzept gebe. „Mehr als 25 Jahre nach der Wende sind große Bereiche des Hafengebietes städtebaulich noch immer unterentwickelt, und es ist kein Konzept erkennbar, in welche Richtung die Entwicklung gehen soll“, betont van Slooten. „Dies ist ein Missstand, dem dringend entgegengewirkt werden muss.“

Die weitere Entwicklung der Hafeninsel ist nach wie vor ein ungelöstes Problem in der Hansestadt. Zwar sind dort mit dem Ozeaneum, der Kronlastadie und weiteren Gastronomiebetrieben in den vergangenen Jahren beliebte Anziehungspunkte geschaffen worden. Ringsherum wird ein Großteil der Fläche aber nach wie vor nur zum Parken genutzt.

Die Umsetzung prägender Großprojekte zusätzlich zum Ozeaneum scheiterte bislang. So sollte in direkter Nachbarschaft ein als Erweiterung gedachtes Mega-Aquarium mit 15 Millionen Litern Wasser entstehen, in dem die Seamounts als noch wenig erforschtes Unterwassergebirge zu erleben gewesen wären. Auch ein Hotel war in dem Komplex vorgesehen. 2014 kam vom Land die Absage dafür. Offen ist noch die Zukunft der Gorch Fock, um die sich die Stadtverwaltung seit langem bemüht. Daraus soll den Plänen zufolge ein Event- und Ausstellungsschiff werden.

bfi

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