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Stralsund SWG: Bewegung im Fall Lastovka
Vorpommern Stralsund SWG: Bewegung im Fall Lastovka
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19:29 12.02.2019
Mit rund 8800 Wohnungen ist die SWG mit Abstand der größte Vermieter in Stralsund. Quelle: Stefan Sauer
Stralsund

Die Entscheidung zur Führung der kommunalen Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft (SWG) soll bestätigten OZ-Informationen zufolge doch anders ausgehen als bisher geplant war. Demnach soll OB Alexander Badrow (CDU) in Erwägung ziehen, zwei Personen als Geschäftsführer zu berufen. Neben dem CDU-Stadtvertreter Hendrik Lastovka soll damit die bisherige Prokuristin des Unternehmens, Kathrin Maaß, an die Spitze von Stralsunds größtem Vermieter vorrücken.

Dem Vernehmen nach soll Badrow Maaß am Montag zu einem Gespräch in der Angelegenheit eingeladen haben. Maaß gilt innerhalb der SWG als Idealbesetzung, weil sie das Unternehmen und die Branche gut kennt. Sie soll sich ebenfalls auf die Stelle beworben haben. Das bisher intransparente Besetzungsverfahren hatte nach Recherchen der OZ zu einer breiten Debatte in der Stadt geführt, wodurch Badrow unter Druck geraten war.

Lastovka soll aber weiterhin in der kommenden Woche auf Vorschlag von Badrow vom Hauptausschuss der Bürgerschaft zum Geschäftsführer bestellt werden, obwohl der bisherige SWG-Chef Dieter Vetter erst Mitte 2020 in den Ruhestand wechseln will. Antreten soll Lastovka den Posten dann Anfang 2020, um sich zunächst einarbeiten zu können. Der Jurist hat in der Führung von Wohnungsunternehmen bisher keine Erfahrung. Kathrin Maaß soll, wie es weiter hieß, so lange als Prokuristin tätig bleiben, bis Vetter die SWG verlässt und erst im Anschluss ihren neuen Job übernehmen.

Die Fraktionen von Grünen, Linken und der SPD waren in der vergangenen Woche mit dem Vorstoß gescheitert, das gesamte Bewerbungsverfahren von der Bürgerschaft kontrollieren zu lassen, um so mehr Transparenz herzustellen. Grund für den Misserfolg war allein, dass mehrere Stadtvertreter der Linken und der SPD die Sitzung der Bürgerschaft zu diesem Zeitpunkt geschwänzt hatten. Die CDU lehnte den Antrag dazu von vornherein ab, während die Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Stralsund (BfS) das Ansinnen von Linken, Grünen und den Sozialdemokraten unterstützt hatte.

Benjamin Fischer

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