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Stralsund Sagarder wollen mehr Bauland und Ferienhäuser
Vorpommern Stralsund Sagarder wollen mehr Bauland und Ferienhäuser
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00:00 26.08.2014
Sagard

Die Sagarder fackeln nicht lange: Erst vor gut einem Monat hatte Bürgermeister Sandro Wenzel im Interview mit der OSTSEE-ZEITUNG angekündigt, in der Gemeinde mehr Bauland ausweisen zu wollen. Auf der vergangenen Gemeindevertretersitzung wurden die ersten Weichen dafür gestellt. Die Kommunalpolitiker einigten sich im nichtöffentlichen Teil der Sitzung offenbar auf Schwerpunkte der baulichen Entwicklung in den kommenden Jahren. „Wir werden an verschiedenen Bebauungsplänen arbeiten und auch den Flächennutzungsplan unter die Lupe nehmen“, fasste Wenzel das Ergebnis der Beratung zusammen.

Konkret geht es dabei offenbar um Flächen an der Gartenanlage, an der Kleinen Wiesenstraße sowie im Bereich von Heizhaus und Schule. Auch eine Erweiterung des bebaubaren Areals am Töpferberg hinter dem Aldi- und dem Edeka-Markt halten die Sagarder Gemeindevertreter für denkbar. Ob auf dem jetzigen Grünstreifen an der Glower Straße gegenüber vom Kaufhaus Stolz weiteres Gewerbe angesiedelt werden kann, will die Kommune prüfen lassen.

Ein anderes, einst auf dem Papier vorgesehenes „Sondergebiet“, das ursprünglich eine weitere Bebauung auf Flächen an den Reihenhäusern am „Boddenblick“ ermöglichen sollte, wollen die Sagarder weiter in Richtung Bodden „verschieben“. Im gültigen Flächennutzungsplan taucht es noch an der beschriebenen Stelle auf. Künftig soll es ein Areal im Martinshafen umfassen. Den eigentlichen Hafen mit dazugehörenden Flächen hatte die Kommune vor Jahren an einen privaten Besitzer verkauft. Der plant dort unter anderem Ferienhäuser. Das will die Kommune auf den benachbarten Grundstücken, die ihr gehören, auch. „Für die Entwicklung von Martinshafen und für uns als Kommune kann das nur von Vorteil sein“, sagt der Bürgermeister. Zum einen könne man auf die Art und Weise mit anderen Nutznießern endlich die ehemalige KAP-Straße von Sagard zum Anleger in Martinshafen sanieren und asphaltieren. Zum anderen komme Geld in die Sagarder Kasse, wenn die Gemeinde ihre jetzigen Ackerflächen als Bauland anbieten könne.

Bei den Baugebieten, die innerhalb der Ortschaft liegen, sieht das anders aus. Dort gehört das betreffende Land größtenteils privaten Eigentümern. Die sollen sich nicht nur mit Ideen, sondern auch finanziell beteiligen, wenn die Kommune mit den Planungen aus Grün- und Brachflächen Bauland macht. Der Aufwand dafür werde sich in Grenzen halten, versichert Sandro Wenzel. „Wir haben solche Gebiete ausgewählt, die weitgehend vorerschlossen sind und in der Nähe von Versorgungsleitungen oder Abwasserkanälen liegen.“



Maik Trettin

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