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Stralsund Schonzeit für den Hecht endet am 1. Mai
Vorpommern Stralsund Schonzeit für den Hecht endet am 1. Mai
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10:12 29.04.2016
Die Schonzeit für den Hecht endet am 1. Mai. Quelle: privat
Stralsund

Die Angler in Stralsund erwarten den 1. Mai schon voller Ungeduld. Denn dann endet die Schonzeit für den Hecht (1. März bis 30. April). Auf Strelasund sowie und angrenzenden Boddengewässern haben die Angler gute Möglichkeiten, dem Raubfisch nachzustellen.

Der eigentlich größtenteils im Süßwasser lebende bis zu einem Meter große Hecht ist ein sehr schneller Jäger. Nachdem er seiner Beute versteckt aufgelauert hat, kann er blitzschnell beschleunigen (er ist bis zu 40 km/h schnell) und zuschlagen. Der Hecht hat ein entenschnabeliges Maul mit etwa 700 Zähnen, die nach hinten gebogen sind. Damit kann der Raubfisch jede Beute sicher packen.

Der Stralsunder Angelguide Jörn Hetzel rät den Petrijüngern zu Ködern, deren Farbe dem Gewässer angepasst sein sollte. „Ist das Wasser sehr trübe, können hell leuchtenden Farben gut vom Hecht wahrgenommen werden“, sagt er. „Ist das Wasser hingegen klar, können auch dunklere bzw. fischartige Farben für gute Fangergebnisse sorgen.“

Von Vorteil seien meist kupfer- oder silberfarbene Spinner mit roten sowie schwarzen Streifen bzw. Punkten. Befindet sich am Drilling eines Spinners ein rotes Büschel, sei dieses fast unwiderstehlich für die Hechte. Bei den Wobblern sei es neben der Größe des angebotenen Köders entscheidend in welcher Tiefe dieser schwimmt. Für jede Jahreszeit gebe es passende Modelle. Am häufigsten würden jedoch flach laufende Wobbler mit Bissen belohnt. Weitere Vorteile der Wobbler seien integrierte Kugeln oder Rasseln, die die Hechte zusätzlich reizten.

Bei den Gummiködern rät der Experte zu solchen, die einerseits beim Beschleunigen verführerisch flankierend hin und her wackeln oder die über eine starke Vibration der Schwanzschaufel verfügen. Im Frühling sollte eher zu kleinen, acht bis zehn Zentimeter langen Ködern gegriffen werden. Hechte sind im Frühjahr oft im flachen, bis zu 50 Zentimeter tiefen Wasser anzutreffen, wo sie sich vom Laichen erholen.

Dort, wo Fischschwärme sind, ist der nächste Hecht auch nicht weit. Da der Hecht gerne versteckt seiner Beute auflauert, sind Schilfkanten, Seerosenfelder und in das Wasser ragende Bäume ideale Orte, um ihm nachzustellen. Häufig hält er sich an Unterwasserkanten oder im Schatten von Stegen und Booten auf. Hechte müssen mindestens 45 Zentimeter (Binnengewässer) bzw. 50 Zentimeter Küstengewässer groß sein, um geangelt zu werden.

Von Jens-Peter Woldt

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