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Stralsund Schule aus – und dann?
Vorpommern Stralsund Schule aus – und dann?
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00:00 13.07.2016
Hannes Krüger und Antonia Schreiber sind die besten Abiturienten des Schulzentrums am Sund. Quelle: Fotos: Claudia Lukas (1)/birgit Jahnke (1)/privat (2)

Die einen zieht es in die weite Welt, die anderen beginnen direkt mit einem Studium. Die Möglichkeiten für die Studien- und Berufslaufbahn nach dem Abitur sind vielfältig. Wohl dem, der da schon einen genauen Plan hat.

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Abiturienten aus Stralsund verraten in OZelot lokal ihre Pläne nach dem Abschluss. Das reicht vom Physikstudium bis zur Weltreise.

Der 18-jährige Hannes Krüger wird zum Wintersemester ein Studium an der hiesigen Fachhochschule aufnehmen – und zwar ein ganz besonderes. Denn Hannes, der das Schulzentrum am Sund besuchte, wird zu den ersten gehören, die Motorsport Engineering studieren, das erstmals in ganz Deutschland angeboten wird. „Im Idealfall werde ich einmal als Ingenieur bei einem Rennstall arbeiten“, schaut Hannes in die Zukunft.

Nicht weniger spannend sind die Ziele, die Tobias Wallrath und Simon Kuwert verfolgen. Beide haben am Hansa-Gymnasium ihre Abschlussprüfungen abgelegt und werden für ihr Studium die Hansestadt verlassen. „Ich freue mich darauf, eine andere Stadt und neue Leute kennenzulernen“, sagt Simon. Der 18-Jährige wird nach Kiel gehen und dort beginnen, Physik zu studieren. „Das Gebiet der Physik ist weit gefächert, ich interessiere mich sehr für Analysen, Forschung und neue Technologien.“ Und falls das doch nichts ist, kann Simon sich auch vorstellen, an der Uni zu bleiben und Grundlagenforschung zu betreiben. „Klar wird mir meine Familie fehlen, da war immer Trubel um mich herum. Aber es ist Zeit für Neues.“

Noch etwas hin- und hergerissen ist Tobias. „Es wird wahrscheinlich das Studium der Sicherheit und Gefahrenabwehr in Magdeburg werden.“ Dieser Wunsch kommt nicht von ungefähr, denn seit seinem 11.

Lebensjahr ist Tobias bei der Freiwilligen Feuerwehr in Prohn dabei. Auf der anderen Seite kann er sich auch vorstellen, etwas im Bereich der Geschichte, Philosophie oder Politikwissenschaft zu machen. „Ich bin seit 2012 bei den Jusos. Das wäre also auch denkbar. Aber vielleicht ist die Politik eher etwas für nebenbei. Als geistiger Ausgleich sozusagen.“Auch für Julia Sophie Herrmann, die ihr Abitur mit einer 1,0 abschloss, steht noch nicht abschließend fest, welchen Studiengang sie belegen wird. „Klar ist nur, dass es etwas mit Naturwissenschaften sein soll“, schaut die 18-Jährige voraus. Um sicher zu sein, in welche Richtung es gehen wird, macht Julia zunächst ein freiwilliges ökologisches Jahr beim World Wide Fund For Nature (WWF). „Ich würde gern in dieser Region bleiben“, sagt Julia. Das wäre auch für Antonia Schreiber toll, aber: „Ich bin auch offen für andere Städte“, sagt die ehemalige Schülerin des Schulzentrums am Sund. Im Wintersemester 2017 beginnt Antonia ein Lehramtsstudium für Deutsch und Latein. Doch zuvor nutzt sie die Chance, um mit ihrem besten Freund nach Neuseeland zu reisen. „Einfach aus dem Grund, dass jetzt ein günstiger Zeitpunkt ist“, erklärt sie. „Ansonsten ist die Gefahr groß, dass man so eine Reise nie macht.“

Bewerbungsfristen beachten und Alternativen haben

„Bei den meisten Studiengängen mit Numerus Clausus ist am 15. Juli Bewerbungsschluss. Das müssen Bewerber unbedingt beachten“, so Ute Harder, Berufsberaterin für Abiturienten bei der Arbeitsagentur Stralsund.

Wenn es mit dem Studienplatz nicht klappen sollte, kann eine Ausbildung eine Alternative sein. Nicht nur, um erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, sondern auch um die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken.

Viele Ausbildungsplätze sind aktuell noch frei. Wer bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur nachfragen möchte, der kann einen Termin unter der kostenlosen Hotline ☎

0800/4555500 vereinbaren.

Miriam Weber

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