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Stralsund Schulsanierung soll weitergehen
Vorpommern Stralsund Schulsanierung soll weitergehen
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13:09 04.05.2018
Die Sanierung der Grundschule in Altenpleen (hier die Hofseite) soll mit Abschnitt 2 so schnell wie möglich weitergehen. Quelle: AIU
Altenpleen

Mit einem alten Haus wird man nie fertig, da gibt es immer was zu tun – diese Volksweisheit ist auch im Altenpleener Amtsausschuss zur bitteren Erkenntnis geworden. Denn auch wenn die Kranich-Grundschule für gut 2,5 Millionen Euro grundlegend saniert wurde, bleiben noch einige Baustellen. Und die erfordern immerhin eine Investition von rund 700 000 Euro.

Dahinter stehen die Sockelabdichtung und Dämmung ebenso wie die Sanierung des Kellergeschosses im West- und Südflügel. Auch die sanitären Anlagen für die Lehrer sind noch aus alten Zeiten und müssen dringend saniert werden. „Das alles würde 722 500 Euro kosten. Wenn wir aber unsere Chance auf Förderung wahren wollen, müssen wir von dieser Summe runterkommen“, erklärte Ines Materna-Braun im letzten Amtsausschuss. Die Verwaltungschefin begründet das so: „Es ergab sich die Möglichkeit, einen Förderantrag aus dem ILERL-Programm zu stellen. Dann würden wir für die Baumaßnahme 75 Prozent Zuschuss bekommen. Bedingung für ein vereinfachtes Verfahren ist, dass die Förderung die Summe von 500 000 Euro nicht übersteigt.“

Eines nahm die Runde aber auch zur Kenntnis: In dem gewünschten zweiten Bauabschnitt sind nicht die Außenanlagen enthalten. Die würden noch einmal 500 000 Euro verschlingen.

Da aus dem bewilligten Kredit des ersten Bauabschnittes noch Geld übrig ist – nämlich 170 000 Euro – und das Amt Altenpleen als Bauherr und Schulträger außerdem auf eine Sonderbedarfszuweisung von 160 000 Euro hofft, wäre nach jetzigem Stand keine erneute Kreditaufnahme nötig.Die bereits erhaltene Sonderbedarfszuweisung für den 1. Bauabschnitt wurde noch nicht abgerechnet. Eine Verlängerung des Bewilligungszeitraumes liegt zwar vor, aber ob das übrige Geld nun verwendet werden darf oder die Mittel zurückgerechnet und dann wieder neu beantragt werden müssen, wollen Verwaltungschefin Ines Materna-Braun und Amtsvorsteher Peter Messing am 8. Mai im Innenministerium in Schwerin klären.

Sommer Ines

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