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Stralsund Schwere Ehre
Vorpommern Stralsund Schwere Ehre
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00:00 26.06.2017

Das Bemühen ist aller Ehren wert, allerdings droht die Sache zu einem bürokratischen Ungetüm zu werden. Seit Monaten wird im Sportausschuss der Bürgerschaft daran gewerkelt, auf welche Weise Spitzensportler, die aus Stralsund stammen, geehrt werden könnten.

Das Ansinnen geht auf die CDU-Frau Ann Christin von Allwörden zurück. Sie wollte ursprünglich an der Sundpromenade einfach eine Straße der Besten anlegen lassen. Dies wäre insofern sinnvoll gewesen, als dass die Idole dann direkt an einer beliebten Joggingstrecke in Stralsund von ihren Tafeln auf verschwitzte Freizeitläufer hätten herunterlächeln können. Wenn das keine Motivation ist. Damit wäre von Allwördens Idee, wenn man es auf die Spitze treiben mag, zugleich ein Beitrag zur Volksgesundheit gewesen. So einfach läuft das aber nicht. Statt an der Sundpromenade soll nun am Stadion an der Kupfermühle geehrt werden. Das müsste zunächst erst einmal wie geplant ausgebaut und saniert werden. Kann Jahre dauern. Zudem muss eine Satzung entwickelt werden, in der drinsteht, wem die Ehre wirklich gebührt. Puh! Bis das alles fertig ist, könnten wir überlegen, ein Panini-Sammelalbum mit Stralsunder Sportlern im Rathaus auszulegen. Aller Anfang ist bekanntlich schwer.

OZ

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