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Schweriner Pläne gefährden das Theater Vorpommern

Stralsund Schweriner Pläne gefährden das Theater Vorpommern

Neue Finanzverteilung: Aufsichtsrat und Geschäftsführung sind in Sorge.

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Düstere Zukunftsaussichten sieht die Theaterleitung bei einer Finanzverteilung nach Gutdünken durch das Land.

Quelle: Archiv

Stralsund. Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung des Theaters Vorpommern sind alarmiert durch die Neufassung des Finanzausgleichsgesetzes durch das Land Mecklenburg-Vorpommern.

„Sollte das beschlossen werden, könnte die Existenz unseres Theaters in der heutigen Form erheblich gefährdet sein“, so Aufsichtsratschef Dr. Rainer Steffens.

Der vorgelegte Gesetzentwurf (die OZ berichtete) beinhaltet die Verschiebung eines Großteils des Finanzierungsvolumens der Theater und Orchester im Land in das Kultusministerium. Im Gegensatz zum bisherigen Verfahren könnten dort bis zu 600 000 Euro nach eigenem Gutdünken vergeben oder auch gestrichen werden.

Ein Beschluss darüber ist erst für den Spätherbst 2013 geplant. „Für uns bedeutet das, eine Entscheidung des Ministers zu Lasten Vorpommerns würde dem Theater die Grundlage für die weitere Arbeit entziehen und die Gesellschaft der Insolvenzgefahr aussetzen“, erläutert Intendant Dirk Löschner.

Nur auf der Grundlage von Haustarifverträgen, die für die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen sind, und mit weitgehendem Lohnverzicht durch die Mitarbeiter sei derzeit eine kontinuierliche Arbeit in allen drei Theatersparten möglich. „Bricht ein Teil der Finanzierung weg, so ist auch das Weiterbestehen der Haustarifverträge gefährdet“, sagt Steffens. Aufsichtsrat und Geschäftsführung appellieren an Schwerin, für eine stabile Theaterfinanzierung in Vorpommern zu sorgen. Sonst würde der besondere Einsatz der Mitarbeiter durch erheblichen Lohneinbußen seit Jahren — was in den meisten Theatern des Landes nicht der Fall sei — konterkariert und bestraft.

 

 

OZ

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