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Skandalfilm „Ursula“ in St. Jakobi

Stralsund Skandalfilm „Ursula“ in St. Jakobi

Der Streifen hat in der DDR und der Schweiz für Furore gesorgt

Stralsund. Der Film „Ursula“ von Egon Günther nach der gleichnamigen Novelle von Gottfried Keller wird am Dienstag um 19 Uhr im Gustav-Adolf-Saal in St. Jakobi gezeigt. Er erzählt die tragische Liebesgeschichte eines Bauernmädchens und des Soldaten Hansli Gyr, der sich zuvor als Söldner des Papstes verdingte und 1523 in seine Heimat ins Zürcher Oberland zurückkehrt. Dort wütet eine Wiedertäufer-Bewegung, die sich gegen Reformator Ulrich Zwingli stellt.

1978 wurde diese expressionistische Koproduktion des DDR- und Schweizer Fernsehens gezeigt, jedoch nach einmaliger Ausstrahlung in der DDR verboten. In der Schweiz mündete er in einem Skandal und dem Rücktritt des kirchlichen Fernsehbeauftragten.

Mit seinen verfremdeten, symbolträchtigen Szenen, dem Einbinden von modernen Bildelementen sowie der offenen despotischen Darstellung von Sexualität und Gewalt vor dem Hintergrund des Krieges, stellt der Film „Ursula“ die Zuschauer auf eine harte Probe. Er ist Vorlage für den am 1. Juni 2017 um 19 Uhr geplanten Vortrag von Gerd Franz Triebenecker zum Thema Rausch und Spiritualität und Gemeinschaftsprojekt des Helios Hanseklinikums Stralsund und des Kreisdiakonischen Werks. Eintritt für den Film: 5 Euro.

Der Film „Ursula“ wird Dienstag um 19 Uhr in der Kulturkirche St. Jakobi gezeigt.

OZ

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