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So überlebt man den Weltuntergang

Letzter Schultag vor dem Abi: Die Zwölftklässler haben es mächtig krachen lassen! So überlebt man den Weltuntergang

In ihrem Programm haben die Hansa- Gymnasiasten den ganz normalen Wahnsinn gezeigt.

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Die Abiturienten des Hansa-Gymnasiums hatten sich m�chtig ins Zeug gelegt, um im Theater ein tolles Programm zu bieten. Fotos (2): Miriam Weber

Quelle: Miriam Weber

Stralsund. Wow! Wenn sich der nächste Weltuntergang ankündigt, sollte man sich ein Plätzchen in der Nähe des 2013er-Abijahrgangs suchen. Da weiß man genau, wie man den gut überlebt! Die Hansa-Gymnasiasten hatten ihren letzten Schultag unter das Motto „Wir haben den Weltuntergang überlebt“ gestellt und ihren Mitschülern im Theater ein Programm präsentiert, das für die kommenden Abiturienten Maßstäbe setzt — niveauvoll, selbstironisch und kreativ.

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Ein bisschen wehmütig ist man an so einem Tag schon. Doch heut‘ wird nochmal richtig gefeiert.“Luise Schwuchow (18), Abiturientin am Hansa-Gymnasium

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„Wir wollten das zeigen, was uns ausmacht“, erklärt Jane Gerhardt vom Organisationsteam. „Wir sind witzig, verrückt und intelligent“, sagt sie selbstbewusst und fügt hinzu, dass der Zusammenhalt richtig gut sei.

Natürlich standen auf der Liste Lehrerparodien, die dürfen nicht fehlen. Und dass die 12er genau ins Schwarze trafen, zeigten Gejohle und Applaus der Schüler im Theater. Doch irgendwie schafften die Abiturienten die Gratwanderung, dass ihre Lehrer mit all den Macken absolut sympathisch rüber kamen.

An den Kinderfotos ihrer Schüler scheiterten die Tutoren. Nur einmal konnte der richtige Name der abgebildeten Person genannt werden. Es bleibt abzuwarten, wie fair sich die Verlierer zeigen. Denn sie erhielten ein buntes Hütchen mit der Bitte, dieses bei den Abiturprüfungen zu tragen.

Dass sich die vier zwölften Klassen ihren Abschlusssong, die „Schönste Zeit“ von Bosse, goldrichtig ausgesucht hatten, bewies das gesamte Programm — die Schüler feierten sich und ihre Schulzeit, mit allem, was dazu gehört. Neben all dem Klamauk gab es immer wieder Momente, an denen die Lehrer ganz sicher stolz auf das Gezeigte auf der Bühne waren. Gesangseinlagen trotz angekratzter Stimme, unglaubliche Poesie und immer wieder aufwendige Videosequenzen und Bilder aus dem ganz normalen Schulalltagswahnsinn, inklusive Tipps für alle Nachfolgenden, wie man das Abenteuer Schule überlebt und unzähligen Dankeschöns an die Lehrer.

Der krönende Abschluss war die Tanzeinlage einiger Herren des Jahrgangs, die im Ganz-oder-gar- nicht-Stil vor allem die Lehrerinnen von den Stühlen riss. „Doch, es ist schon ein bisschen ein komisches Gefühl, hier noch einmal mit allen gemeinsam etwas auf die Beine gestellt zu haben“, sagt Luise Schwuchow etwas wehmütig. Doch bevor es nun für alle Abiturienten Daumen drücken bei den Prüfungen heißt, machten sich die 90 Mädchen und Jungen gestern noch einmal einen schönen Tag, sozusagen die schönste Zeit.

Miriam Weber

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