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Solarmodule auf alter Deponie

Stralsund Solarmodule auf alter Deponie

Fotovoltaikanlage in Devin soll bald Strom für über 1000 Haushalte liefern.

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Beim gestrigen Spatenstich dabei: Heidi Waschki, Chefin der Entsorgungs GmbH, die Investoren Stefan Lemke und Hartwig Meyer, André Kobsch sowie die Klimaschutzbeauftragte der Hansestadt Stralsund, Saskia Schütt.

Quelle: Reinhard Amler

Stralsund. Genau 19 075 Solarmodule werden in den nächsten zehn Wochen auf der 1995 stillgelegten Deviner Deponie montiert. Die Vorbereitungen auf dem 6,5 Hektar großen Grundstück, das von 1981 an betrieben wurde, laufen auf Hochtouren. Gestern war erster Spatenstich.

Nach Fertigstellung soll der neue Solarpark eine Leistung von genau 4358 kW erbringen. Damit können rund 1100 Haushalte mit Elektroenergie versorgt werden.

Investoren sind Stefan Lemke von der menkens-elektrotechnik GmbH und Hartwig Meyer. Letzterer ist Geschäftsführer der Solar Devon GmbH. Es sei ein klasse Grundstück, das sich vor allem aufgrund seiner Hanglage sehr gut für eine solche Fotovoltaikanlage eigne, betonte Meyer, der im Hauptberuf Bio-Landwirt in Stuhr bei Bremen ist. Beide Investoren lobten die gute Zusammenarbeit mit den Ämtern und verwiesen auf die hohen Hürden, die im Genehmigungsverfahren zu nehmen waren.

Zwar gibt es im Land schon Deponien mit Fotovoltaikanlage, so auch in Rönkendorf bei Tribsees, wo der Landkreis Vorpommern-Rügen Eigentümer ist. Bei dem Vorhaben in Devin handele es sich aber um die erste mit Baggergut abgedeckte Deponie in Mecklenburg-Vorpommern, berichtete André Kobsch vom Bauamt der Hansestadt. Deshalb mussten 300 000 Kubikmeter Baggergut herangefahren werden. Es stammt aus dem Ausbau des nahegelegenen Industriegebietes Franzenshöhe. ra

 



OZ

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