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Spannende Reise durch Tribseeser Geschichte

Tribsees Spannende Reise durch Tribseeser Geschichte

60 Zuhörer erfuhren mehr von Burgen und Kämpfen um Land und Amt

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„Wenn man etwas erreichen möchte, muss man viele Leute ansprechen. Und das ist uns mit dem Jahresauftakt offenbar gelungen. Wir freuen uns über die große Resonanz. Man sieht doch, dass in der Stadt etwas passiert.Eva Bork, Heimatverein Tribsees

Tribsees. Das war ein Jahresauftakt nach Maß für den Heimatverein Tribsees: 60 Gäste wollten mehr über die Geschichte Pommerns, speziell auf Tribsees und Umgebung bezogen , erfahren. Und das hörten sie aus berufenem Munde: Prominenter Gast war der gebürtige Grimmener Dr. Haik Thomas Porada vom Leibnitz-Institut für Länderkunde in Leipzig und Vorsitzender der Historischen Kommission für Pommern.

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60 Zuhörer erfuhren mehr von Burgen und Kämpfen um Land und Amt

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„Wenn man etwas erreichen möchte, muss man viele Leute ansprechen. Und das ist uns mit dem Jahresauftakt offenbar gelungen. Wir freuen uns über die große Resonanz“, sagt die Vereinsvorsitzende Eva Bork (71).

Bürgermeister Thomas Molkentin (CDU) hatte die aus Nah und Fern angereisten Gäste vor dem Heimatmuseum begrüßt und sie zunächst zu einer Führung durch das Heimatmuseum eingeladen. Das zeigt – passend zum Thema – unter anderem die Dauerausstellung „Pommersche Landkarten vom 15. bis 19. Jahrhundert“. Danach stand im Rathaussaal der Vortrag von Dr. Porada unter dem Motto „ Pommersche Stadt am Grenzpass – Tribsees und seine Umgebung auf alten Karten aus der Schwedenzeit“ im Mittelpunkt.

„Um möglichst vielen an der Geschichte, Tradition und Kartografie Pommerns Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen, hatten wir Einladungen verschickt und waren mit den zahlreichen Zusagen sehr zufrieden“, freut sich auch Rainer Pestel vom Heimatverein. So kam es, dass der Rathaussaal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Unter den Zuhörern auch Vertreter der Gesellschaft für pommersche Geschichte, der Arbeitsgemeinschaft pommersche Kirchengeschichte, des Museumsverbandes MV und der Uni Greifswald.

Sie folgten Dr. Porada auf seiner Spurensuche und erfuhren zum Beispiel mehr über drei Burgen, die nacheinander einmal in Tribsees standen. Haik Thomas Porada gab einen ebenso vielseitigen wie tiefgründigen Einblick in die jahrhundertealte Geschichte des Ortes und beantwortete im Anschluss viele Fragen. „Es waren wirklich sehr spannende Themen, die angesprochen wurden. So in eine Form gegossen, gab es ein geschlossenes Bild“, resümiert Eva Bork. Was die ehemalige Materialwirtschafterin besonders bewegt: „Lange mussten wir um unser Land und das Amt kämpfen. Und das ist heute nicht viel anders. Deshalb müssen wir in Tribsees mit unseren Pfunden wuchern“, findet die Vereinschefin.

Heimatverein zählt 30 Mitglieder

Im Jahr 2002 hat sich der Heimatverein Tribsees gegründet. Von Beginn an ist die heute 71-jährige Eva Bork die Vorsitzende. Zu den größten Vorhaben, die der Verein bislang verwirklich hat, gehört die Stadtchronik.

Für das neue Jahr gibt es bereits viele Pläne. Zu den Höhepunkten wird der Museumstag im Mai gehören. Dann sind wieder zahlreiche Führungen geplant. Die traditionelle Vereinsfahrt soll nach Waren führen.

30 Mitglieder im Alter zwischen 45 und 87 Jahren zählt der Verein.

Die Mitglieder kümmern sich sehr um das Heimatmuseum, das täglich, außer Samstag und Sonntag, von 8 bis 15 Uhr geöffnet hat.

Harry Lembke und Marlies Walther

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