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Stralsund Speedway: Australier gewinnt 51. Ostsee-Pokal
Vorpommern Stralsund Speedway: Australier gewinnt 51. Ostsee-Pokal
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16:12 12.08.2018
800 Zuschauer sahen am Sonnabend in Stralsund das Finale des 51. Ostsee-Pokals. Quelle: Bernd Quaschning
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Stralsund

Als 51. Sieger geht Jaimon Lidsey in die Geschichte des Ostsee-Pokals ein. Mit einem 2. Platz am ersten Renntag am Freitagabend in Wittstock (hier war er zwar punktgleich mit Tagessieger Vadim Tarasenko, hatte aber gegen den Russen verloren) hatte sich der australische Juniorenmeister eine sehr gute Ausgangsposition für das Finale in Stralsund erkämpft. Hier erreichte er in der Tageswertung mit 12 Punkten zwar nur Platz 4, zog aber schließlich ins Stechen um den Gesamtsieg ein. Mit einem Start-Ziel-Sieg ließ er sich die Trophäe nicht mehr aus der Hand nehmen.

Erst im Stechen wurde am Sonnabend der 51. Ostsee-Pokal vergeben: Und den sicherte sich der australische Juniorenmeister Jaimon Lidsey. Er verwies den Russen Vadim Tarasenko und den Polen Adrian Cyfer auf Silber- und Bronzeplatz.

Nach 20 Läufen auf der Stralsunder Piste hatte sich der Pole Adrian Cyfer ungeschlagen mit 15 Zählern den Tagessieg erkämpft - und sah schon fast wie der Gesamtsieger aus. Doch mit seinem elf Punkten vom Vortag hatte er wie Lidsey und Tarasenko 26 Punkte und musste übers Stechen versuchen, den Ostsee-Pokal zu ergattern. Zunächst lag er auf Silberkurs, wurde dann aber noch von Tarasenko auf den Bronzeplatz gedrängt.

Der Wittstocker Tagessieger Vadim Tarasenko aus Russland, der 2013 übrigens auch für Stralsund in der 1. Bundesliga startete, hatte in Stralsund 12 Punkte gebucht, die ebenfalls eine Fahrkarte fürs Stechen bedeuteten. Er kämpfte, zog schließlich an Cyfer vorbei und sicherte sich den Silberpokal in der Gesamtwertung.

Gar nicht gut lief es für Lokalmatador Tobias Busch. In Wittstock landete der Stralsunder mit acht Punkten auf Rang 9. Auf seiner Heimbahn begann der 30-Jährige vielversprechend mit einem Laufsieg, doch dann klappte nicht mehr viel. „Bei meinem Asufall hatte ich einen Motorschaden. Zum Glück hat mir Roberto Haupt einen zur Verfügung gestellt, so konnte ich weiterfahren.“ Doch am Ende standen für den Nordstern-Bundesliga-Kapitän wieder nur 8 Punkte im Rennprotokoll, was Rang 8 bedeutete.

Sommer Ines

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